Dr Mike Yeadon: „Die Verwendung eines Tests mit unbekannter Rate an falsch-positiven Ergebnissen ist furchtbar.“

In einem Interview für den britischen Kanal talkRadio wurde der ehemalige wissenschaftliche Chefberater des Pharmakonzernz Pfizer, Dr Mike Yeadon, zu den näheren Umständen der auch im UK stattfindenden Massentests auf SARS-CoV-2 befragt.

Seine Kernaussagen sind eindeutig:

  • Ein signifikanter Anteil der „Infizierten“, oder sogar alle angeblichen Fälle von Neuinfektionen, die aufgrund der PCR-Tests identifiziert werden, könnte aufgrund falsch-positiver Ergebnisse zustande kommen.
  • Der Regierung ist bekannt, dass diese Tests sehr empfindlich sind. Diese Art von Test bringt regelmäßig eine bestimmte Quote von falsch-positiven Ergebnissen hervor.
  • Die Regierung weiß entweder nicht, was diese Rate an falsch-positiven Testergebnissen bedeutet oder wenn sie es wissen, erklären sie es nicht.
  • Carl Heneghan [ein Wissenschaftler der University of Oxford] hat Berechnungen angestellt unter der Annahme, dass nur 0.1% der Tests falsch-positiv seien. Das Ergebnis war, dass daraus annähernd die Hälfte der identifizierten Neuninfektionen falsch deklariert seien.
  • In Wirklich sei aber die Rate an falsch-positiven nicht 0.1% sondern höher, im Bereich von möglicherweise 1%.
  • Daraus ergebe sich die Folge, dass ALLE positiv getesteten Personen als „Fake-Fälle“ betrachtet werden müssten.
  • Personen, die eine Virusinfektion mit SARS-CoV-2 durchgemacht haben und wieder gesundet sind, und die nicht mehr infektiös sind, können immer noch als „test-positiv“ gelten.Dies liegt daran, dass der Test nicht auf das Vorhandensein eines (infektiösen) Virus teste sondern nur Fragmente aus dem genetischen Code des Virus suche und die immer noch auf der Schleimhaut der getesteten vorliegen könne.
  • Selbst wenn der Test nur Teile eines zerstörten Virus finde, würde er ein positives Ergebnis anzeigen
  • Das ONS (Office for National Statistics) habe herausgefunden, dass die Prävalenz des Virus im UK sehr niedrig sei, im Bereich ebenfalls von ca. 1%.
  • Auch die praktische Durchführung der Tests sei lächerlich. In Zelten würden Campingtische aufgebaut die in langen Reihen stünden, das sei mit den hygienischen Anforderungen an solche Massentests nicht vereinbar. Wenn man genetische Abstriche z. B. für forensische Untersuchungen in derartig dilettantischer Weise abnehme, würden das Anwälte sofort angreifen.
  • Die Anzahl der Covid-19-Toten ist im Bereich des NHS (National Health Service) nach wie vor sehr niedrig.
  • Auch die zunehmende Zahl junger Leute, die nun positiv getestet würden sei plausibel zu erklären: Da junge Leute sehr viele soziale Kontakte hätten, seien sie die ersten gewesen, die infiziert worden seien. Sie seinen danach wieder gesundet. Zudem sei es so, dass nun auch vermehrt junge Leute getestet würde und dass sich durch die gleichmäßige Verteilung der falsch-positiven Testergebnisse nun auch automatisch die Anzahl der „positiven“ jungen Leute erhöhen würde.
  • Auf die Frage eines neuerlichen „Lockdowns“ angesprochen nennt er Schweden, wo keine Massentests stattgefunden hätten und wo man am Ende eine vergleichbare Quote an Verstorbenen wie im UK gesehen habe.
  • Um falsch-positive Testergebnisse zu vermeiden, müssen alle Menschen mit einem positiven Testergebnis ein zweites Mal getestet werden.
  • Ein zweiter „Lockdown“ würde die Zahl der nicht auf Covid-19 basierten Toten nach oben treiben.
  • Der erste „Lockdown“ sei überdies zu spät gekommen, um noch irgendetwas an der Ausbreitung des Virus zu ändern.
  • Am Beispiel der afrikanischen Ländern könne man vermuten, dass bei einem Virus wie SARS-CoV-2 sehr schnell eine Massenimmunität auftrete.