Die wissenschaftliche Demontage von Drostens PCR-Test

Das derzeitige „Corona“-Regime fußt im Prinzip auf zwei Säulen:

  • Dem von Politik und Medien beständig rekapitulierten Postulat, dass Menschen, die keine Symptome von Covid-19 zeigen, doch andere zu infizieren in der Lage sein sollen.
  • Dem PCR-Test von Christian Drosten, der angeblich eine Infektion nachweisen können soll.

Für die Widerlegung der ersten Annahme haben wir hier Belege angeführt, für die zweite liegt, neben allen bereits bekannten Zweifel an der Validität und Reliabilität des Drosten-Tests, nun ein Papier vor, in dem namhafte Wissenschaftler den PCR-Test von Drosten quasi atomisieren.

(Link zur Originalarbeit)

Die Arbeit ist einigermaßen lang und ich will nur die zentralen Punkte referieren. Außerdem bin ich kein Biologe, aber als Naturwissenschaftler durchaus in der Lage, ein Papier zu lesen und zumindest in Grundzügen zu erfassen. Und das reicht hier bereits aus, um zu erkennen, dass die genannten Wissenschaftler kein gutes Haar an dem angeblichen „Goldstandard“ für die Detektion einer Infektion mit SARS-CoV-2 lassen.

Sehen wir uns nun die wichtigsten Punkte an, die belegen, dass Drostens Test für die Diagnose einer Infektion mit SARS-CoV-2 vollkommen unbrauchbar ist. Die Autoren weisen dazu Drosten und seinen Mitautoren durch ihre Analyse mehrere schwere Fehler nach:

This paper will show numerous serious flaws in the Corman-Drosten paper, the significance of which has led to worldwide misdiagnosis of infections attributed to SARS-CoV-2 and associated with the disease COVID-19.

Übersetzung: In dieser Arbeit werden wir zahlreiche schwere Fehler in der von Crosman-Drosten eingereichten Arbeit aufzeigen, welche zu einer weltweit großen Zahl von fehldiagnosen in Bezug auf SARS-CoV-2 und Covid-19 geführt haben.

Schon hier kann man vermuten, dass es jetzt sehr eng für Drosten und das Verfahren werden wird. In der weiteren Ausarbeitung wird von „10 schweren Fehlern“ gesprochen, die man herausgefunden hat.

Die wichtigsten Punkte sind (Nummerierung nicht identisch mit der Originalarbeit):

1. „RT-PCR is not recommended for primary diagnostics of infection“.

(Übersetzung: PCR-Tests sind als Primärdiagnose für eine vorliegende Infektion NICHT empfohlen.)

Hier wird neuerlich bestätigt, was bereits gesichertes Wissen ist. Mit einem PCR-Test kann man keine Virusinfektion nachweisen. Punkt.

Dazu bedarf es anderer Technologien. Weiter wird ausgesagt, dass der Test überhaupt nur dann sinnvoll ist, wenn eine weitere Diagnose am Patienten durchgeführt wird und eine Anamnese (Erhebung der Krankenvorgeschichte) stattfindet. Dies ist bei den von der Politik instrumentalisierten Massentests sicher ausgeschlossen.

2. Um eine hohe Zuverlässigkeit zu erzielen, sei es wichtig, dass mindestens 3 Gene des Virus detektiert würden. (Anmerkung: Bei vielen zur Massentestung benutzten Tests wird lediglich ein Gen detektiert oder maximal zwei.). Außerdem würde auch nicht das ganze Genom stichprobenartig untersucht sondern nur die Hälfte.

3. Die Anzahl der Amplfikationszyklen (Ct-Wert, „Cycle threshold“) mit denen das gefundene Virusgenmaterial vervielfacht wird um dann nachgewiesen zu werden, sollte nicht über 30 liegen. Ab 35 Zyklen muss mit erheblich gestiegener Anzahl falsch-positiver Ergebnisse gerechnet werden. In der Physik (genauer der Signalverarbeitung als Spezialgebiet der Elektronik) sagen wir: „Man verstärkt nur noch das Rauschen.“ Und Rauschen ist ein Zufallsprodukt. Zufälle sind aber zur Diagnose unbrauchbar. Es sei denn man untersucht den Zufall an sich. Dann ist man aber Statistiker und kein Arzt.

Drosten empfehle übrigens 45 Zyklen, was vollkommen unvernünftig sei:

Between 30 and 35 there is a grey area, where a positive test cannot be established with certainty. This area should be excluded. Of course, one could perform 45 PCR cycles, as recommended in the Corman-Drosten WHO-protocol (Figure 4), but then you also have to define a reasonable Ct-value (which should not exceed 30). But an analytical result with a Ct value of 45 is scientifically and diagnostically absolutely meaningless (a reasonable Ct-value should not exceed 30).

An anderer Stelle in dem Papier wird von einer geschätzten Fehlerrate von 97% bei einer derartig hohen Anzahl von Amplifikationszyklen gesprochen.

…the probability that said result is a false positive is 97%

Was dies bedeutet, kann sich jeder nun überlegen. Der allergrößte Teil der Testergebnisse ist vollkommen aussagelos.

4. Weiterhin wird beanstandet, dass es keine einheitlichen Teststandards gibt (SOP = standard operational procedure) nach denen die Tests durchgeführt werden. Jedes Labor könne im Prinzip seinen eigenen Standard entwickeln. Wenn Drosten überhaupt ein entsprechendes Protokoll veröffentlicht habe, so sei dies sehr vage.

5. Es habe zudem keinerlei Peer-Review für das Papier von Drosten gegeben. Damit ist ein wichtiger wissenschaftlicher Standard nicht erfüllt worden, weil keine anderen Fachleute die von Drosten et. al. gemachten Ausführungen überprüfen konnten. Somit sei der Arbeit bereits ein schwerer wissenschaftlicher Mangel inherent.

6. Weiterhin seien zwei Autoren (Christian Drosten und Chantal Reusken) nicht nur Autoren des Papiers sondern auch Herausgeber der Veröffentlichung bei „Eurosurveillance„. Dadurch sei keine wissenschaftliche Unabhängigkeit gegeben, weil sie gewissermaßen ihr eigenes Papier veröffentlichen. Auch ein erheblicher Mangel.

Fazit: Dieses Papier von Borger, Mahotra, Yeaden et. al. weist wissenschaftlich eindeutig und gut verständlich nach, dass der PCR-Test, mit welchem die Politiker ihre entfesselte und rechtswidrige Machtausübung, ihre sinnlosen und freiheitsfeindlichen Maßnahmen sowie die massive Einschränkung der Grundrechte rechtfertigen, für das, was er zu testen vorgibt, nämlich eine Infektion mit dem Virus SARS-CoV-2 sicher erkennen zu können, absolut unbrauchbar ist.

Aus der Wissenschaft: Wuhan – Sehr geringe Infektiosität von asymptomatischen SARS-CoV-2-Trägern

Von Peter Baier

Ein durch die Politik gern genutztes Diktum der derzeitigen „Corona“-Hysterie ist die Annahme, dass auch von symptomlosen „Infizierten“eine große Ansteckungsgefahr ausginge und dass deshalb freiheitsentziehende und rechtlich hochgradig fragwürdige Maßnahmen wie eine Quarantäne selbst bei nur losem vorangegangenen Kontakt mit testpositiven Personen angezeigt seien. Auch sog. „Kontaktbeschränkungen“ und die sog. „Maskenpflicht“ fußen auf dieser Sichtweise, denn jeder könnte ja ein potenzieller „Spreader“ sein, auch wenn er nichts davon weiß. Dem widerspricht jetzt eine große Untersuchung aus Wuhan/China.

Shiyi Cao, Yong Gan et. al. – Post-lockdown SARS-CoV-2 nucleic acid screening in nearly ten million residents of Wuhan, China (Link zur Arbeit in nature)

In Wuhan, einer Großstadt mit weit über 10 Millionen Einwohnern im Süden Chinas, wo die angebliche „Corona-Pandemie“ ihren Ursprung genommen haben soll, wurden ca. 10 Millionen Einwohner einem Massentest unterzogen. Vorher war in der Stadt ein monatelanger radikaler „Lockdown“ von den Behörden angeordnet worden.

Bei dem Test einer Person auf SARS-CoV-2/Covid-19, wurden ein Nukleinsäuretest (PCR) und zusätzlich ein Antikörpertest durchgeführt, der auf vorangegangene Infektion Rückschlüsse bieten sollte. Der PCR-Test basierend auf 2 Nukleinsäuren war zudem spezifischer als das häufig verwendete Verfahren, welches nur ein Gen des Virus identifiziert. Die Testaktion fand in den beiden letzten Wochen des Mai 2020 statt.

Ergebnisse

Unter den 10 Millionen getesteten Personen waren keine neuen Fälle an symptomatischen Erkrankungen zu verzeichnen und nur 300 Fälle an asymptomatischen Personen.

Interessant ist, dass sich asymptomatischen Personen fast zur Hälfte aus Personen rekrutieren, die vom „Lockdown“ am wenigsten betroffen waren, da sie außerhalb des Hauses eine eher geringe Kontaktfrequenz zu anderen Menschen haben dürften: Hausfrauen und -männer sowie Rentner.

Dies spricht dafür, dass Ansteckungen häufig „inhouse“ stattfinden, was indes einen Widerspruch zur „Heinsberg-Studie“ von Streeck et. al. darstellt.

Kinder, die häufig in der Schule vor und nach dem „Lockdown“ Kontakte mit anderen haben, waren hingegen am wenigsten betroffen. Auch Lehrer stellten mit nur 2% einen sehr geringen Anteil an asymptomatischen Personen dar. Dies sprich ebenfalls dafür, dass Schulschließungen grundsätzlich Unsinn sind und deckt sich mit der Studienlage.

Infektiosität

Besonders wichtig ist folgende Erkenntnis: Angelegte Viruskulturen mit aus den asymptomatischen Personen gewonnenem Material waren in ALLEN Fällen nicht infektiös, es gelang nicht, daraus Virenmaterial zu isolieren, welches zur Herstellungen von vermehrungsfähigen Viren geeignet war. Diese Personen waren demnach nicht infektiös. Dies steht im Widerspruch zu der heute herrschenden Annahme, dass auch von nicht symptomatischen Personen ein erhebliche Ansteckungsrisiko ausgehen könnte. Darauf basieren die unsinnigen „Kontaktbeschränkungen“ etc., die unser gesellschaftliches Leben massiv einschränken.

Ein Antikörpertest hat bei ca. der Hälfte der 300 symptomfreien Personen eine Infektion zweifelsfrei nachgewiesen. M. a. W.: Der PCR-Test war bei der anderen Hälfte falsch-positiv.

Diskussion

Die wichtigste Aussage aus der Studie dürfte diese sein:

Compared with symptomatic patients, asymptomatic infected persons generally have low quantity of viral loads and a short duration of viral shedding, which decrease the transmission risk of SARS-CoV-2

(Übersetzung: Vergleichen mit Patienten, bei denen Symptome von Covid-19 auftreten, liegt bei asymptomatischen Patienten allgemein eine geringe Viruslast vor. Außerdem geben diese Personen nur eine geringe Menge von Virenmaterial ab, was das Verbreitungsrisiko von SARS-CoV-2 senkt.)

Fazit: Das allfällig beworbene Postulat einer möglichen relevanten Infektionsrate durch asymptomatische Personen mit SARS-CoV-2 scheint deutlich zu revidiert werden zu müssen.

Fact-Sheet Covid-19 (Schrappe, Püschel, Glaeske et. al)

Eine aktuelle Ausarbeitung zum derzeitigen Stand der Covid-19-Krankheit in Deutschland von namhaften Wissenschaftlern.

Kernthesen:

„Die Rate positiver Testergebnisse ist in den letzten Monaten von 9% auf unter 1% abgefallen,… Es dominiert jetzt der sporadische Ausbreitungstyp, der anders als Herdausbrüche allein durch Testung und Nachverfolgung nicht zu beherrschen ist.“ (Seite 5)

„Die Interpretation der gemeldeten Neuinfektionen muss die hohe Rate falsch-positiver Befunde in Niedrigprävalenzkollektiven (1-3%) berücksichtigen, die mehr als die Hälfte der Befunde umfasst…“ (Seite 6)

„Deutlicher Abfall der intensivmedizinisch behandelten CoViD-19-Patienten von
Mittel April bis heute. Die freie Intensivkapazität wird zu keinem Zeitpunkt auch nur annähernd erreicht.“ (Seite 11)

Download als PDF: fact_sheet_201008

RWI/Leibnitz-Institut weist nach: Kein messbarer Effekt durch Schulschließungen

In einer Studie weist das RWI-Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung nach, dass die Schulschließungen in Deutschland keinen messbaren Effekt auf das Infektionsgeschehen sowohl bei Jugendlichen als auch bei Erwachsenen, vor allem den beteiligten Lehrern, hatten.

„Nach der Datenanalyse liegt der Effekt von Schulschließungen auf die Infektionsrate bei nahezu Null. Dies bedeutet, dass die Kinder während der Schulferien einem ähnlichen Infektionsrisiko ausgesetzt waren wie während des Schulbetriebs.“

Link zu Pressemitteilung

Kommentar: Wer hätte das gedacht? Bereits vor Monaten war eine Studie der Uni Leipzig erschienen, die ebenfalls nachwies, dass Schulen kein Ort des „Superspreading“ sind. Wenn Politiker lesen und verstehen würden, wäre das sehr schnell einsichtig geworden. (Link zu unserem Artikel). Aber um Realität geht es nicht. Es geht darum, in der Bevölkerung die Angst und damit die Bereitschaft hoch zu halten, den „neuen Impfstoff“ willig zu konsumieren um endlich wieder gnädigerweise in die Normalität zurück zu dürfen.

„Corona“ funktioniert auf mehreren Säulen: Der Ignoranz bzw. Ruchlosigkeit der Politiker, die Uninformiertheit der Bevölkerung und das Dauergehämmer durch die Medien, welche die Menschen in Angst und Panik zu versetzen suchen. Vergessen wollen wir aber nicht einen ganz wichtigen Motor hinter der Laborpandemie: Die Pharmaindustrie, die den „rettenden“ Impfstoff bereit stellt, der den Menschen endlich wieder ein vermeintlich normales Leben ermöglicht und sie vor einer Krankheit schützt, die mit 0,15% bezogen auf die Infizierten in etwa so „tödlich“ ist, wie eine normale Grippe.

 

Aus der Wissenschaft: Krankenhausdaten 2019 und 2020 im Vergleich: „Covid-19“ – Kein Grund zur Panik!

Eine Lücke, wenn man belegen wollte, dass Covid-SARS-CoV-2 sicher nicht das „Killervirus“ ist, wie uns eine verantwortungslose und panikgetriebene Politik im Alarmverbund mit den nachgeschalteten Massenmedien weiß machen wollen, waren verlässliche Daten zur Hospitalisierung, also der Krankenhauseinweisung, von Patienten mit Covid-19 oder Verdacht darauf.

Diese Lücke schließt jetzt eine Studie der „Initiative Qualitätsmedizin“. Diese ist ein Institut zur Qualitätssicherung und Datenauswertung im Bereich der Krankenhausmedizin. Auf deren Webseite ist eine Untersuchung veröffentlicht, welche die Krankenhausbelegung und die Fallzahlen an akuten schweren Atemwegserkrankungen (SARI = severe acute respiratory infection)  der beiden Jahre 2019 und 2020 vergleicht. Dazu wurde die Patientendaten aus 421 deutschen Krankenhäusern für beide Jahre einer Auswertung unterzogen. Mit teilweise sehr überraschenden Ergebnissen. Ergebnisse, welche die durch Politik und Medien veranstaltete „Corona“-Panik in einem ganz anderen Licht erscheinen lassen.

Die wichtigsten Ergebnisse

Im Jahre 2020 wurden in den 421 Kliniken, welche einbezogen waren, 2.866.982 Patienten behandelt. Davon lag bei 14783 ein Nachweis auf eine SARS-CoV-2-Infektion/Covid-19-Erkrankung vor (0,52%).

Die Altersgruppenverteilung und darauf basierend die Anzahl der an Covid-19 erkrankten Patienten und der an Covid-19 Verstorbenen stellt sich wie folgt dar:

Auffällig ist, dass die Gruppe mit dem höchsten Anteil an Verstorbenen nicht die ganz alten Menschen darstellen sonder jene, deren Lebensalter zwischen 65 und 84 Jahren liegt. Über die Anzahl der Vorerkrankungen macht die Studie jedoch leider keine Angaben.

Quantifizierung der Covid-19-Patienten

Sehr interessant ist auch der Anteil der Patienten mit einer gesicherten Covid-19-Diagnose im Vergleich zur Gesamtzahl der im Jahre 2020 in der Studie erfassten und im Krankenhaus behandelten Personen. Dieser ist nämlich extrem gering:

Gesamtzahl der Patienten n.ges = 2866982, davon mit Covid-19 bestätigter Diagnose n.C19=14783. Daraus ergibt sich ein Anteil von Covid-19-Fällen von 0,52%.

Hierbei muss natürlich beachtet werden, dass aufgrund der Panikreaktionen von Politik und Gesundheitswesen die Krankenhausbetten mit „regulären“ Patienten wesentlich weniger belegt waren, was, wie sich im  Nachhinein herausstellte, vollkommen unnötig gewesen wäre.

Belegung der Intensivstationen

Von den insgesamt 14783 Patienten mit gesicherter Covid-19-Diagnose wurden 3949 auf der Intensivstation behandelt, wobei hier die Angaben  fehlen ob diese Behandlung jeweils im „Low care“ oder „High care“-Bereich stattfand bzw. ob ggf zeitlich versetzt in beiden.

Der Anteil der auf der Intensivstation behandelten Patienten betrug dabei 26,8%, also mehr als jeder Vierte. Die Sterblichkeit der beatmeten Patienten war dabei ca. fast 3 mal so hoch (40,18%) im Vergleich zu den nicht beatmeten (14,02%)

Vergleich der Jahre 2019 und 2020

Diese Daten, welche die Anzahl der mit akuten schweren Atemwegsinfektionen (SARI) hospitalisierten Menschen  für das jeweils erste Halbjahr darstellen, bergen eine Überraschung:

(Quelle, Grafik durch Verfasser gekürzt)

Man erkennt sofort, dass die Anzahl der gesamten Patienten mit Atemwegsinfektion mit schweren Verläufen im Jahre 2019 deutlich höher war als im Jahre 2020:

SARI 2019 221841
SARI 2020 187174
Veränderung 34667
in Prozent bezogen auf 2019
-15,63%

Vergleicht man die Zahl der SARI-Erkrankungen im Jahr 2020 mit der aus 2019 ergibt sich bezogen auf 2019 für 2020 ein Rückgang von 15,36%. Oder anders gesprochen: 2020 betrug die Zahl der SARI-Fälle nur noch ca. 84% von der Fallzahl des Vorjahres.

Schaut man nochmals auf das Schaubild, wo beide Kurven überlagert sind, erkennt man ebenfalls, dass der 1. „Lockdown“ total unsinnig war. Die Patientenzahlen begannen schon weit vor dem Stichtag zu fallen, die Steigung der Kurve ändert sich auch nach dem „Lockdown“ eben nicht zu einem größeren Absolutsteigungswert (i. e. schneller fallenden Fallzahlen) sondern, im Gegenteil, die Fallzahlen nehmen langsamer ab.

Wäre man unwissenschaftlich, würde man hier fälschlicherweise von einem kausalen Effekt („Lockdown“ führt zu verlangsamter Absinkrate) ausgehen, wissenschaftlich betrachtet ergibt sich nur die Effektlosigkeit des „Lockdowns“ Nr. 1.

Fazit: Hier war die durch Panik getriebene Politik ebenfalls (entweder aufgrund von Ignoranz oder von Absicht) vollkommen von falschen Tatsachen ausgegangen. Die Wirkung des 1. „Lockdown“ auf die Volksgesundheit war, gut erkennbar, gleich NULL!

Abschlussbemerkung

Diese Studie zeigt überraschende Tatsachen auf. Eines kann man sehr gut belegen: Bei SARS-CoV-2 handelt es sich im Jahresvergleich des Jahres vor der „Corona“-Panik (i. e. 2019) im Vergleich mit dem Panikjahr 2020 in selbigem um kein besonders schweres Infektionsgeschehen. 2020 war kein Todesjahr und wird es auch nicht werden. Im Gegenteil. Die Zahlen der Krankenhauseinweisungen von Patienten mit schweren Atemwegserkrankungen waren 2019 deutlich höher als 2020. Man darf nun auch getrost dran denken, was heute, im November 2020, noch für weitere Angstszenarien in die Presse gedrückt werden und was davon zu halten ist. Nämlich nicht viel.

 

 

 

 

Aus der Wissenschaft: Dänische Studie zeigt Wirkungslosigkeit von Masken gegen SARS-CoV-2

Ein beständig wiederholtes Diktum seitens der Politik  ist die These, dass Gesichtsmasken nötig seien, um einen signifikanten Beitrag gegen die Ausbreitung der eher harmlosen Virusinfektion mit der Bezeichnung „SARS-CoV-2“ zu leisten. Leider hält diese Sichtweise einer genauen Prüfung durch die Wissenschaft, mal wieder, nicht Stand.

In einer Studie aus Dänemark („Effectiveness of Adding a Mask Recommendation to Other Public Health Measures to Prevent SARS-CoV-2 Infection in Danish Mask Wearers„) wird nun nämlich nachgewiesen, dass bei Verwendung von Gesichtsmasken kein statistisch signifikanter Unterschied in zwei Kollektiven (Maskenträger und Kontrollgruppe ohne Masken) in Bezug auf eine Infektion mit SARS-CoV-2 zu finden war.

Design der Studie

Die Studie wurde mit einem hinreichend großen Gesamtkollektiv von 6024 Teilnehmern  (Alter >18 Jahre) durchgeführt, die in zwei Gruppen eingeteilt wurden. 3030 zufällig ausgewählten Teilnehmern wurde das Tragen von „Gesichtswindeln“ empfohlen, 2994 bildeten die maskenlose Kontrollgruppe. Die Aufgabe der Teilnehmer war es, im Alltag in Kontakt mit anderen entweder die Maske zu tragen oder dies nicht zu tun, je nach Gruppenzugehörigkeit. Zusätzlich erhielten sie Material, um einen Antikörpertest und einen PCR-Abstrich durchzuführen.

Nach einem Monat endete die Versuchsperiode. Personen mit einem positiven Antikörpertest wurden aussortiert, da hier bereits eine Infektion vorgelegen hatte. So blieben in der Maskengruppe n1=2392 Personen übrig, in der Kontrollgruppe n0=2470 Teilnehmer (n.total=4862).

Ergebnisse

Das Ergebnis nach einem PCR-Test überraschte:

The primary outcome occurred in 42 participants (1.8%) in the mask group and 53 (2.1%) in the control group.

Man erkennt zwar, dass in der Gruppe der Träger einer Gesichtsmaske ein etwas geringerer Anteil mit SARS-CoV-2 infiziert worden war, aber der Unterschied ist statistisch nicht signifikant,  dazu müsste er beim Faktor 2 liegen, hier liegt er bei nur 0,86.

Wie die Autoren dann trotz dieses eindeutigen Ergebnisses auf die Idee kommen zu schreiben:

Although no statistically significant difference in SARS-CoV-2 incidence was observed, the 95% CIs are compatible with a possible 46% reduction to 23% increase in infection among mask wearers.

vermag ich nicht zu erklären.

Hinzu kommt, dass die Studie nicht etwa mit den sog. „Community-Masken“ oder Schals, Tüchern etc. durchgeführt wurden sondern mit hochwertigen chirurgischen Masken. Man darf also davon ausgehen, dass die Stoffteile, die sich Menschen hierzulande vor die Gesichter binden noch wesentlich weniger effektiv sein dürften als die Masken mit denen die Studie durchgeführt wurde.

Auffällig ist auch, dass beide Ergebnisse für die Gruppen (1,8% und 2,1% „Infektionsrate“) im Bereich der zu erwartenden falsch-positiven Testergebnisse liegen (1,5 bis 2%) . Es dürfte daher nicht ganz unwahrscheinlich sein, dass ein großer Teil der „Infizierten“ in Wirklichkeit Teil des statistischen Rauschens ist.

Fazit

Das Ergebnis zeigt neben den Dutzenden anderer Studien, welche die Wirkungslosigkeit von Gesichtsmasken gegen virale Krankheitserreger wie SARS-CoV-2 belegen, wieder einmal neuerlich, wie die Politiker die Menschen zu täuschen versuchen. Dies gelingt übrigens auch deshalb, weil nicht viele Menschen derartige wissenschaftliche Studien lesen mögen und das Verständnis oftmals auch nicht ganz trivial ist Wir  freuen uns daher sehr, dass wir hier weiter und beständig Aufklärungsarbeit leisten und leisten werden, denn Aufgabe von Lehrern ist schließlich AUCH die Volksbildung.

 

 

 

Einschätzung der Sterblichkeit von Covid-19 durch das CDC

Die US-amerikanische Seuchenbehörde CDC (Center for Disease Control) hat eine recht aktuelle Einschätzung zur Gefährlichkeit von Covid-19 veröffentlicht. Aufgrund der Tatsache, dass nicht alle Parameter bestimmbar sind (wie z. B. die Anzahl der tatsächlich Infizierten, denn viele Testergebnisse sind falsch-positiv) werden verschiedene Szenarien entworfen, die unterschiedlich parametriert sind. Interessant ist das Szenario mit der Nummer 5, das als wahrscheinlichstes angesehen wird:

Auszugsweise sehen wir hier die „Infection fatality rate“ also der Anteil der Sterbefälle normiert auf alle Infizierten. (Quelle ebd.)

Legt man dieses Szenario zu Grunde, so ergeben sich folgende Prozentwerte für die verschiedenen Altersgruppen:

  • 0..19 Jahre: 0,003%
  • 20..49 Jahre:  0,02%
  • 50..69 Jahre: 0,5%
  • >70 Jahre: 5,4%

Im Mittel liegt die Sterberate (Infection fatality rate bzw  bzw. Case fatality rate) für Covid-19 über alle Altersgruppen zwischen 0,23 und 1,15%. (Quelle)

Für die „normale“ saisonale Grippe bei 0,1% (alle Altersgruppen), für den Grippevirus H5N1 bei >60% (Quelle ebd.) Für Ebola übrigens bis zu 90%. Nur mal um einen Vergleich anzuführen, welche Infektionen wirklich signifikante Todeszahlen hervorbringen. Covid-19 gehört bestimmt nicht dazu.

Wirkung der Masken auf die CO2-Konzentration der eingeatmeten Luft bei Kindern

Von M. Garcia

Testaufbau

Mit einem CO2-Messgerät, das einen Messbereich von 0-9.999 ppm (max. Anzeige 10.000 ppm) hat und eine Genauigkeit von +/- 40 ppm (rd. 10%) werden 4 verschiedene Maskentypen an einem 13-jährigen Jungen ohne Vorerkrankungen in Ruheposition getestet. Mir ist bewusst, dass diese Testreihe keine Ergebnisse wie die einer klinisch durchgeführten Studie liefert, sehr wohl kann sie aber ein Anhaltspunkt dahingehend sein, ob von den Masken eine Gefahr für Kinder in diesem Alter und evtl. andere Altersgruppen ausgeht oder nicht.

Maskentypen

  1. Vollständige, einfache, blau-weiße medizinische Gesichtsmaske
  2. Stoffmaske von Albstoffe
  3. Medizinische Gesichtsmaske ohne die beiden weißen Fließschichten, d. h. nur der blauen Schicht
  4. Kinn-Schild

Beschreibung der Masken:

Die blau-weiße medizinische Gesichtsmaske besteht aus 2 Lagen Zellulosestoff ähnlich einer sterilen Kompresse und einer etwas festerem Schicht aus blau gefärbtem Material. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) beschreibt diese wie folgt: Der primäre Zweck einer MNS ist zu verhindern, dass Tröpfchen aus der Atemluft des Behandelnden in offene Wunden eines Patienten gelangen. Medizinische Gesichtsmasken bieten dem Träger kaum Schutz gegenüber erregerhaltigen Aerosolen.

Die Stoffmaske von Albstoffe wird unter dem Motto „Schütze dich und andere. Gemeinsam die Pandemie bekämpfen.“ beworben. Diese Maske besteht aus einem textilen Schlauch, der über den Kopf gezogen wird und über Nase und Mund gestülpt getragen wird. Zwei gegenüberliegende Schlitze am oberen Rand ermöglichen es, die Maske an den Ohren einzuhaken. Diese Art Maske bezeichnet das BfArM als modischen Gesichtstextils. Der Hersteller weist darauf hin, dass es sich dabei nicht um ein Medizinprodukt handelt. Stattdessen bewirbt Albstoffe diese Maske mit dem Begriff Hygiene-Artikel, was ich persönlich sehr verwirrend finde, da ich bisher immer dachte Hygiene-Artikel seien so etwas wie Toilettenpapier, Damenbinden, Putzlappen, Reinigungsmittel, Desinfektionsmittel u. ä. Obwohl, einige Kollegen sprechen auch immer von Gesichtswindel, wodurch die Eingliederung in den Bereich Hygieneartikel wohl doch passend ist.

Die Masken werden nach eigenen Angaben der Firma in Deutschland hergestellt, die Web-Seite vermutlich nicht, denn sie enthält zahlreiche Rechtschreibfehler

Über das Material ist zu erfahren, der Artikel besteht zu 93% aus einer antimikrobiellen High-Tech-Faser, in die Silberionen eingeschmolzen sind, die das Wachstum von Mikroorganismen, z. B. Bakterien verhindern und damit einer Geruchsentwicklung entgegenwirken. Diese Eigenschaft wird als Schutz ausgegeben, der dauerhaft sei und auch nach dem Waschen zu 100% erhalten bleibe. Auch wenn es dem aufmerksamen Leser eindeutig erscheint, worauf sich der Begriff Schutz bezieht, so könnte es beim Überfliegen der Seite doch zu einer Verwechslung kommen, derart, dass der Maske eine Schutzfunktion gegen Viren angedacht werden könne. Angesichts dessen, dass das Ziel der Fa. Albstoffe primär monetär und in der heutigen Zeit das Überleben in Krisenzeiten sein dürfte, kann ihnen diese Verkaufsstrategie m. E. nicht zum Vorwurf gemacht werden.

Die tägliche Wäsche bei hohen Temperaturen wird empfohlen. Woraus die restlichen 7 % des Materials bestehen, bleibt unerwähnt. Sie erweckt bei mir vom taktilen Gefühl her den Eindruck, zu 100% aus Synthetikfaser hergestellt zu sein.

Der Loop verringere die Tröpfchenverteilung beim Husten, Niesen und Sprechen, das setzt allerdings voraus, dass auch tatsächlich geniest, gehustet oder gesprochen wird, bei aufgesetzter Maske. Da die Maske eng am Gesicht anliegt, ist allerdings fraglich, ob überhaupt viel gesprochen wird, wenn sei einmal aufgesetzt ist, denn es kann beim Träger leicht der Eindruck entstehen, der Mund werde ihm verschlossen.

Die Seriosität des Artikels und seine Sinnhaftigkeit in Corona-Zeiten sollen durch den Satz „Führende Virologen und die Bundesärztekammer empfehlen einen zusätzlichen Schutz durch ein über Nase und Mund gespanntes Textil, z.B. ein Tuch.“ Hier taucht das Wort Schutz erneut auf. Es wird zwar anderen in den Mund gelegt, es wird der angebotenen Maske hierdurch m.E. aber eine Schutzfunktion ausgelobt, was lt. BfArM nicht sein dürfte. Als Virologen wird auf Christian Drosten und Alexander Kekulé verwiesen. Wenn sich demnächst herausstellen sollte, dass Christian Drosten keinen Doktortitel hat, könnte es „eng“ werden, zumal der Präsident der Bundesärztekammer, Dr. Klaus Reinhardt, sich am 21.10.2020 in der ZDF-Sendung Markus Lanz bereits sehr kritisch geäußert hatte und Zweifel daran äußerte, ob der großflächiger Einsatz von Alltagsmasken ein wirksames Instrument zur Eindämmung der Corona-Pandemie sei. Die Alltagsmasken überzeugen ihn nicht, „weil es auch keine tatsächliche wissenschaftliche Evidenz darüber gibt, dass die tatsächlich hilfreich sind, schon gar nicht im Selbstschutz und wahrscheinlich auch nur ganz wenig im Schutz, andere anzustecken.“

Des weiteren verbreitet die Fa. Albstoffe die bereits Anfang Juni von der WHO zurückgenommene Hypothese, Symptomfreie könnten ansteckend sein und es wird an den Helferinstinkt appelliert, indem aufgefordert wird: „Helfe mit das Risiko zu verringern Andere anzustecken!“[1]

Darüber, wie stark oder weniger Stark die Atmung behindert wird, sind keine Angaben zu finden, dafür wird versucht, einen hippen Eindruck zu erwecken und den Naturstoff Baumwolle abzuwerten.

Das Kinnvisier besteht aus einer transparente Kunststoffplatte, die, in ein Gestell verankert und mit Gummibändern an der Seite versehen, auf dem Kinn aufgesetzt und an den Ohren eingehängt wird und den Mund- und unteren Nasenbereich bedeckt.

Testdurchführung

Es wird zunächst der CO2-Gehalt der Raumluft gemessen, dann der CO2-Gehalt, der in ca. 3 cm Entfernung vor Mund und Nase aus dem Kind ausströmt. Danach wird bei den verschiedenen Masken jeweils gemessen, wie sich der CO2-Gehalt im Abstand von ca.

3 cm Entfernung vor der Maske verhält und der CO2-Gehalt im Totraum zwischen Mund und Maske.

Der CO2-Gehalt im Raum beträgt zu Beginn des Experiments bei den Masken 1-3 995 PPM, bei dem Kinnvisier 1010 ppm.. Die Dauer jeder Messung beträgt rd. 3 Min. Es wird nach jedem Maskenwechsel eine Maskenpause von mind. 5 Min. eingelegt.

Die Differenz zwischen der Ausatmung und des Raum-CO2-Gehalts gibt annährend Aufschluss darüber, wie viel CO2 ausgeatmet wird.

Die Differenz zwischen dem CO2-Gehalt vor der Maske und dem Raum CO2 gibt an, wie viel CO2 durch die Maske hindurchdringt.

Der ohne Maske ausgestoßene CO2-Gehalt verändert sich je nach Form der Ausatmung, beim Sprechen u.ä. Insg. sind in der Luft 1.725 PPM CO2, abzgl. des Raum-CO2s entstehen durch die Ausatmung also durchschnittlich 730 PPM.

Testauswertung

Messung ohne Maske

Die Höhe des ausgestoßenen CO2 korreliert positiv mit der Aktivität und der Atemtiefe des Kindes, d. h. bewegt es sich und/oder atmet tief ein, so ist die Menge des ausgeatmeten CO2 größer, je höher die Aktivität bzw. je tiefer die Atmung ist. Der Mittelwert wurde ermittelt und mit den Ergebnissen der Messungen mit den verschiedenen Masken verglichen.

Medizinische Gesichtsmaske im Originalzustand

Der CO2-Gehalt vor der Maske liegt mit 1038 ppm zu Beginn der Testung um 293 ppm niedriger als der ohne Maske. Er steigt während der Testung fast über den gesamten Zeitraum kontinuierlich an und pendelt sich gegen Ende bei einem Wert von rd. 1.182 ppm ein. Das bedeutet, die Durchlässigkeit der Maske nimmt mit der Zeit in einem gewissen Maße zu. Ursache hierfür könnte der hinter der Maske steigende Druck sein, denn die CO2-Konzentration hinter der Maske steigt ebenfalls kontinuierlich. Bereits nach wenigen Atemzügen liegt der CO2-Gehalt hinter der Maske bei 6000 ppm und steigt dann kontinuierlich bis zu einem Wert von 8596 ppm an. Danach sinkt der CO2-Gehalt, bis er am Ende der 3-minütigen Testung bei 5137 ppm liegt. Das Sinken des Wertes verläuft weniger steil als der Anstieg, erfordert also eine deutlich längere Zeit. Eine Erklärung könnte sein: Der Anstieg des CO2-Gases hinter der Maske sorgt dafür, dass die Maske sich mit der Zeit aufbläht. Dadurch weiten sich die Poren der Maske, die Durchlässigkeit steigt und dadurch kommt es zu höheren CO2-Werten vor der Maske. Die Testdauer war zu kurz, um beobachten zu können, ob es hier zu einer Wellenbewegung im Zeitablauf kommt.

Meine Vermutung ist, dass der CO2-Pegel hinter der Maske mit der Zeit wellenförmig ansteigt, weil die Maske sich zwar immer wieder aufbläht, es nach einem Druckausgleich aber wieder zu einer teilweisen Verengung der Poren kommt. Wenn die Maske über einen längeren Zeitraum nicht abgenommen wird, steigt der CO2-Gehalt wieder an, bevor er den ursprünglichen Ausgangswert erreicht hat, weil hinter der Maske auch immer mehr CO2 hinzukommt.

Die Kumulation des CO2 hinter der Maske bedingt, dass die durch das Kind eingeatmete Luft immer schlechter wird, daher ist zu erwarten, die CO2-Konzentration steigt nach einem längeren Zeitraum sogar über den Messbereich des Messgeräts von 10.000 ppm an.

Stoffmaske von Albsee

Die CO2-Konzentration im sehr kleinen Totraum steigt während der ersten Atemzüge langsam an, was sich dann jedoch drastisch ändert. Unter dieser Maske steigt der CO2-Gehalt hinter der Maske in ca. 2,5 Min., d.h. noch vor dem geplanten Ende der Testzeit, auf über 10.000 ppm an! Obwohl die Maske eng anliegt und ich vermutet hatte, dieser Maskentyp könnte aufgrund des kleinen Totraums am besten abschließen, hat das Messergebnis genau das Gegenteil gezeigt. Die Dichte des Stoffs halte ich nach nähergehender Betrachtung als Ursache hierfür.

Im Gegensatz zur originalen medizinischen Maske sinkt die CO2-Konzentration bei dem Albsee-Modell vor der Maske kontinuierlich, d.h. mit der Zeit wird hier immer weniger CO2 durchgelassen. Hierfür habe ich verschiedene Erklärungen, die auch in Kombination wirken könnten:

a) Es sammelt sich in dieser Maske mehr Feuchtigkeit, die zu einem Verschluss der Poren führt.

b) Durch das enge Anliegen der Maske wird diese stärker durch die Ausatmung erwärmt als Maskentyp 1. Der Temperaturanstieg der Faser bewirkt dessen Ausweitung, was wiederum eine Verengung der Poren mit sich bringt.

Beide Effekte führen zu einer geringeren Luft- und damit CO2-Durchlässigkeit der Albsee-Maske.

Medizinische Gesichtsmaske nur noch mit blauer Schicht

Wie zu erwarten, ist der CO2-Rückhalt durch die Maske nun nicht mehr so stark. Auch hier kann beobachtet werden, wie die Konzentration in einem kurzen Abstand vor der Maske mit der Zeit zunimmt, und zwar deutlich stärker als bei der Originalmaske (Typ 1). Dies ist wie bei der ersten Maske zu erklären. Die damit verbundene Hoffnung meinerseits, die CO2-Konzentration hinter der Maske könne dadurch so geringgehalten werden, dass ein Tragen dieser zumindest aus respiratorischer Sicht tolerierbar sein könnte, hat sich jedoch keinesfalls erfüllt! Hier wurde zum Ende der 3-minütigen Testzeit der Alarm des Messgeräts ausgelöst, als die 10.000 ppm-Grenze erreicht wurde.

Da dieser Zustand bei Maskentyp 1 nicht erreicht wurde, gehe ich davon aus, dass bei der Testung dieser die Maske nicht so eng anlag wie bei der nun deutlich dünneren Maske. Daher müsste der Test diesbezüglich wiederholt werden. Da aber mit einer Verschlechterung zu rechnen ist, möchte ich meinen Probanden nicht weiter damit belasten, zumal die ersten Ergebnisse ohnehin schon inakzeptabel waren.

Kinn-Schild

Diese Maske lässt die Ausatmung nicht durch, sondern leitet sie an den Seiten und über der Maske aus. Die CO2-Konzentration hinter der Maske steigt zunächst ausgehend von 1.030 ppm kontinuierlich stark, z. T. exponentiell, an, bis sie ab einem Wert von rd. 3.800 ppm langsamer ansteigt und bei einem Wert von 4.272 ppm ein Maximum aufweist. Schwankungen in diesem Bereich führe ich auf ungenaues Messen zurück. Dabei ist jedoch festzuhalten, dass die Werte hierdurch nur niedriger, niemals aber höher als die gemessenen sein können.

Die Öffnung der Maske an den Seiten und nach oben lässt offensichtlich einen deutlich höheren Austausch mit der Umgebungsluft zu, als dies die anderen Masken vermögen. Dadurch kann ein bestimmter Wert nicht überschritten werden.

Abschließende Beurteilung

Auch wenn das Kinn-Schild im Vergleich zu den anderen Masken der Testreihe mit Abstand am besten abgeschnitten hat, bedeutet dies nicht, dass es die Mindestanforderungen erfüllt, die ich daran stelle! Diese Erwartungen sind nicht einfach so aus der Luft gegriffen, sondern basieren auf einer Bekanntmachung des Umweltbundesamtes unter dem Titel Gesundheitliche Bewertung von Kohlendioxid in der Innenraumluft. Mitteilungen der Ad-hoc-Arbeitsgruppe Innenraumrichtwerte der Innenraumlufthygiene-Kommission des Umweltbundesamtes und der Obersten Landesgesundheitsbehörde, veröffentlicht im Bundesgesundheitsbl – Gesundheitsforsch – Gesundheitsschutz 11 -2008. Offensichtlich ging es damals wirklich noch um Gesundheit.

Bei Werten, die um mehr als 1.000 ppm höher liegen als die Außenluft (um 400 ppm[2]), wird von einer niedrigen Raumluftqualität gesprochen. Anhand mehrerer Studien zeigt das Umweltbundesamt die negative Korrelation zwischen CO2-Konzentration in Innenräumen mit Denkleistung, Wahrnehmung, Leistungsfähigkeit, Komfort und Wohlbefinden, Konzentrationsfähigkeit, mentales Leistungsniveau und vor allem aber auch eine deutliche Zunahme von Auswirkungen auf das zentrale Nervensystem, die sich durch Kopfschmerzen, Müdigkeit, Schwindel und Konzentrationsschwäche bei CO2-Konzentrationen von über 1.500 ppm zeigen. Auch nennt das Bundesumweltamt eine Studie, aus der hervorgeht, wie die Krankheitsrate mit zunehmender CO2-Konzentration in Schulen steigt. In Bürogebäuden wurde festgestellt:

Für Schleimhaut- und respiratorische Symptome fand sich eine signifikante Zunahme pro Anstieg der CO2-Konzentrationsdifferenz um 100 ppm. Eine signifikante und deutliche Dosis-Wirkungs-Beziehung des Anstiegs der CO2-Differenz konnte für die Symptomgruppen Halsschmerzen und pfeifendes Atemgeräusch nachgewiesen werden.“[3]

Andere Studien stellten einen Zusammenhang zwischen der CO2-Konzentration und Asthmaanfällen bei Probanden mit asthmatischen Erkrankungen in der Anamnese fest und auch eine signifikante Assoziation von Atemwegsinfektionen mit der durchschnittlichen CO2-Konzentration in Wohnungen.[4]

Ein weiterer Aspekt, der in dieser Empfehlung nicht erwähnt wird, sind die Auswirkungen der durch die hohe CO2-Konzentration ausgelöste Übersäuerung des Körpers, das sind nicht nur Müdigkeit, Übergewicht, schlechte Haut und Zahnprobleme, weil sich die Bakterien im Mund in einem sauren Milieu besonders wohl fühlen. Um die Säuren zu neutralisieren, entzieht der Körper den Knochen Calcium.[5] Der dadurch mögliche Calciummangel (Hypokalzämie) hat wiederum zahlreiche unerwünschte Folgeerscheinungen, darunter Herz- und Kreislaufprobleme, Karies, Parodontose, psychische Störungen, grauer Star, Osteoporose und Rachitis, um einige zu nenne.[6] Angesichts dessen, dass Herz-Kreislauf-Erkrankungen die häufigste und Atemwegserkrankungen nach Krebs die dritthäufigste Todesursache in Deutschland sind, müsste dies bei der Entscheidung, ob eine Maskenpflicht erlassen werden sollte, eine entscheidende Rolle spielen.

Fazit

Das Bundesumweltamt kommt zu dem Schluss:

  • Bei Überschreitung eines Wertes von 1.000 ppm CO2 soll gelüftet werden.
  • Bei Überschreitung eines Wertes von 2.000 ppm CO2 muss gelüftet werden!

Die CO2-Konzentration hinter egal welcher Maske liegt bereits nach wenigen Sekunden über 1.000 ppm und in weniger als einer Minute bei mehr als 2.000 ppm! Die Maske müsste dann sofort abgenommen werden.

Jedes Mal, wenn Kinder ihrer Schulpflicht nachgehen, sind sie gezwungen, sich selbst zu vergiften, auch wenn sie dies nicht sofort merken. Das bedeutet für unsere Kinder und uns alle eigentlich, dass die Verpflichtung zum Tragen einer solchen Maske von Staats wegen nichts anderes ist als eine Verpflichtung zur kollektiven Selbstvergiftung und damit Selbsterkrankung!

Diese Masken, egal welcher Art, sind und bleiben ein Verbrechen an der Menschheit, wenn deren Tragen zur Pflicht erklärt wird.

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[2] Bekanntmachung des Bundesumweltamtes, Gesundheitliche Bewertung von Kohlendioxid in der Innenraumluft. Mitteilungen der Ad-hoc-Arbeitsgruppe Innenraumrichtwerte der Innenraumlufthygiene-Kommission des Umweltbundesamtes und der Obersten Landesgesundheitsbehörden, Bundesgesundheitsbl – Gesundheitsforsch – Gesundheitsschutz 2008 · 51:1358–1369 DOI 10.1007/s00103-008-0707-2,© Springer Medizin Verlag 2008, S. 1358

[3] Ebenda, S. 1365

[4] Ebenda.

[5] S. https://www.memon.eu/blog/uebersaeuerung-besten-tipps/#:~:text=Wenn%20der%20K%C3%B6rper%20%C3%BCbers%C3%A4uert%20ist,Prozess%20f%C3%B6rdert%20eine%20innere%20Unruhe., Stand: 5.11.2020, 00:38 h

[6] S. https://www.doppelherz.de/gesundheitsratgeber/calciummangel-hypokalzaemie/, Stand: 5.11.2020, 00:43 h