Die Stanford-Studie – Ausgewählte Ergebnisse

Die Stanford-Studie von Ioannides fasst in Form einer Metastudie die Ergebnisse von 82 Einzelstudien zusammen und ermittelt daraus die Fallsterblichkeit von Covid-19. Diese umfassende Untersuchung wurde natürlich in den Mainstreammedien nicht erwähnt. Wenn man sich die Ergebnisse nur für die Fallsterblichkeit ansieht, weiß man warum: Diese Ergebnisse passen nicht ins Bild der „Killerpandemie“, welches Politiker und die von ihnen mittlerweile sogar durch Geld gefügig gemachten Medien der Bevölkerung beständig zeigen wollen um sie weiter in Angst und Panik zu versetzen damit die nächsten Entscheidungen und Einschränkungen klaglos hingenommen werden.

Die Fallsterblichkeit von Covid-19 ist lt. Ionannides mit zwei Parametern verknüpft:

  • Dem Alter der Patienten
  • Den Vorerkrankungen (Komorbidität)

Beide Variablen stehen zudem in Abhängigkeit voneinander. Ältere sind nicht notwendigerweise nur aufgrund ihres Alters mit einem höheren Risiko belegt, an Covid-19 zu sterben. Diese Risikoerhöhung tritt primär dann ein, wenn gleichzeitig einer oder gar mehrere Risikofaktoren vorliegen.

Die höchste Fallsterblichkeit tritt bei Menschen auf, die alt und gebrechlich sind und in Heimen leben. Sie liegt bei 25%.

Personen über 75 Jahre, die keine Risikofaktoren aufweisen, haben eine deutlich geringe Wahrscheinlichkeit, an Covid-19 zu sterben, nur noch ca. 1%.

Menschen unter 65 aber mit erhöhtem Risiko aufgrund von Komorbidität weisen wiederum ein noch geringeres Risiko auf: 0,25%

Personen, die jünger als 65 Jahre und ansonsten gesund sind, haben die geringste Fallsterblichkeit aufzuweisen, sie liegt nur noch bei 0,01%.

Die Gesamtfallsterblichkeit über alle Menschen liegt dann bei 0,19%.

Normierung auf die deutsche Bevölkerung

Rechnet man diese Daten auf die deutsche Bevölkerung um und wertet nur das Alter aus und nicht etwaige Vorerkrankungen, so ergibt sich folgendes Bild: In Deutschland sind von 82 Millionen Einwohnern 65 Millionen jünger als 65 Jahre (Quelle). Dies sind ca. 80% der Gesamtbevölkerung (79,28%). Anders betrachtet haben also 80 Prozent der Menschen in Deutschland ein Sterberisiko von 0,01% bezüglich Covid-19. Wie erwähnt kennen wir allerdings nicht den Anteil der Kranken an dieser Gruppe. Aber dieser dürfte vernachlässigbar sein. In der Gruppe finden sich aber alle Erwerbstätigen, also jene, die durch den vollkommen unnützen und die Wirtschaft zerstörenden „Lockdown“ betroffen sind. Man erkennt also sofort, dass der „Lockdown“ genau jene trifft, welche Covid-19 fast nicht betrifft.

Anstatt also Maßnahmen zu treffen, die alten und/oder kranken Menschen vor einer SARS-CoV-2-Infektion zu schützen (worin die Politiker vollkommen versagt haben) werden alle Menschen in Mithaftung genommen, weil man es aufgrund einer eklatanten Unfähigkeit nicht vermag, sinnvolle Handlungen zu vollziehen, welche selektiv nur den Schutz bestimmter Gruppen in den Fokus nehmen.

Auffällig ist auch, dass das durchschnittliche Sterbealter der „Coronatoten“ gleich oder höher ist, als das entsprechende durchschnittliche Sterbealter aller Menschen in den untersuchten Ländern. Im Schnitt verlören lt. Ionannides die Opfer von Covid-19 ca. ein Lebensjahr und nicht 11 wie von anderen Wissenschaftlern dramatisch überschätzt.

Negativfolgen der „Maßnahmen“

Auch diesem Thema widmet Ionnanides  ein Kapitel seiner Ausarbeitung. Aufgrund der Radikalität bestimmter Regierungsmaßnahmen wird es in den nächsten Jahren zu einer großen Anzahl Todesfälle kommen, die nichts mit Covid-19 zu tun haben sondern nur auf das fatale, unüberlegte und überaus dumme Handeln der Politiker zurückzuführen sind. Viele zusätzliche Todesfälle werden zu verzeichnen sein aufgrund

  • unerkanntem bzw. unbehandeltem Herzinfarkt
  • Nichtdurchführung von medizinischen Operationen und (Vorsorge)Untersuchungen
  • Selbstmorden aufgrund von Depression
  • Gewalt
  • Hunger
  • Tuberkulose
  • Alkoholismus
  • etc.

Fazit

Die Ausarbeitung von Ionnanides zeigt mehrerlei:

  • „Lockdowns“ schaden mehr als sie nützen, denn sie treffen die falsche Bevölkerungsgruppe.
  • Covid-19 ist keine „Killerseuche“, die Sterblichkeit liegt im Bereich anderer Infektionskrankheiten (z. B. Grippe (Influenza) mit 0,1%)

Was Ionnanides nicht sagt, da er hier als Wissenschaftler vorträgt, kann man sich selbst ausrechnen: Die Regierungen haben aufgrund ihrer eklatanten Unfähigkeit unter Anwendung vollkommen falscher „Maßnahmen“ versucht, eine im Prinzip nicht besonders gefährliche Infektionskrankheit einzudämmen. Ein Versuch, der natürlich, auch aufgrund anderer Faktoren wie einer vollkommen falschen Teststrategie mit den bekannt unzulänglichen PCR-Tests, gründlich schief gegangen ist.

Wir erleben hier ein schockierendes Politikversagen auf breiter Front mit einem unermesslichen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Kollateralschaden, den die einzelnen Gesellschaften noch in Jahrzehnten werden ausbaden dürfen. Ein Grundproblem dabei ist eben die bereits hier besprochene Negativauslese was das Personal betrifft, welches heute Politik gestaltet. Wir haben keine Fachleute, die Entscheidungen aufgrund von eigener Kompetenz, Intelligenz, Vorwissen und Rationalität treffen, sondern Menschen, die vollkommen kopflos agieren, wenn es zur Krise kommt. Das Absurde dabei ist, dass sie dabei auch versuchen, so wie der bayerische Provinzfürst Söder, sich dann noch als „erfolgreiche Krisenmanager“ zu profilieren und dadurch alles nur noch schlimmer machen indem sie von einer Dummheit in die nächste stolpern. Im Prinzip ist die „Coronakrise“ primär das Scheitern der heutigen Politiker aufgrund ihrer Inkompetenz und ihrer Unfähigkeit zum rationalen Handeln.

Und das Allerschlimmste ist. Da Rationalität in der Politik erkennbar heute keinen Platz mehr hat und sich die Kanzlerette Merkel ausschließlich mit Claqueuren umgibt, die nur das verkünden, was Madame zu hören gedenkt, wird auch diese Studie von Ionannides sicher nicht den Weg ins Kanzleramt finden und es bereits daher nicht zu einer kritischen Reflexion des eigenen Regierungshandelns kommen wird. Von den allfälligen geistigen Engpässen im KanzlerInnenbunker mal ganz abgesehen.

 

 

 

Die hausgemachte „Überlastung“ der Krankenhäuser

Von Peter Baier

Der ganze „Corona“-Irrsinn, der gerade durch Politik und Medien veranstaltet wird, findet eine vermeintliche Rechtfertigung auch in der durch diese „schlimmste“ aller „Pandemien“ drohenden angeblichen Überlastung des Gesundheitswesen. Das erzählen jedenfalls die Politiker dem Volk. Wir nennen derlei in moderner Sprache ein „Narrativ“. Das Problem ist indes hausgemacht, wie wir gleich nachweisen werden.

Ein Gesundheitssystem basiert auch auf den verfügbaren Kliniken und den zur Verfügung gestellten Betten. Wie sich aus den Zahlen des Statistischen Bundesamtes (Quelle) ergibt, nimmt die Zahl der Kliniken in Deutschland jedes Jahr ab:

Im arithmetischen Mittel wurden seit 1990 jedes Jahr in Deutschland 18 Krankenhäuser geschlossen. In nur 2 einzelnen Jahren (1998 und 2009) gab es im Folgejahr mehr Kliniken als im Jahr vorher.

Gleichzeitig nahm die Anzahl der vorgehaltenen Betten ebenfalls ab, verharrt aber seit 2009 auf in etwa dem gleichen Stand bei ca. 500.000:

Zugenommen hat indes die Zahl der im Krankenhaus behandelten Fälle:

Mit fallender Zahl der Kliniken und steigender Zahl an Behandlungen steigt natürlich auch die Arbeitsbelastung für eine einzelne Klinik:

Normiert man die Zahl der Fälle auf die Zahl der Kliniken, so erkennt man, dass heute eine Klinik fast doppelt so viele Fälle pro Jahr behandelt wie 1991 (6000 zu 10000)

Fazit: Die politischen Kräfte, die seit Jahren das Gesundheitssystem in Deutschland zusammenstreichen, lamentieren heute, es drohe eine „Überlastung der Krankenhäuser“. Keine weiteren Fragen.

Maskenatteste: Überzogene Anforderungen rechtswidrig

Eine gerne genutzte Maßnahme, mit der Behörden bzw. ihre Vertreter (im Bereich der Schule insbesondere Schulleiter und Schulaufsicht), Personen (in der Schule Schüler, Lehrer und andere Bedienstete) unter Druck zu setzen pflegten, war es, zum Maskenbefreiungsattest eine Diagnose zu fordern.  Diese Praxis ist vom OVG Berlin-Brandenburg im Eilverfahren als rechtswidrig angesehen worden. Die Forderung der Behörden nach einer Diagnose verletzt demnach geltendes Recht.

In dem Verfahren OVG 11 S 132/20 hat der 11. Senat diese Regelung insoweit vorläufig außer Vollzug gesetzt, als das zum Nachweis vorzulegende ärztliche Zeugnis die konkret zu benennende gesundheitliche Beeinträchtigung (Diagnose) sowie konkrete Angaben beinhalten muss, warum sich hieraus eine Befreiung von der Tragepflicht ergibt. Zur Begründung hat er ausgeführt: Die besondere Eilbedürftigkeit des Verfahrens lasse eine hinreichend verlässliche Einschätzung der Rechtmäßigkeit dieser Regelung nicht zu. In Frage stehe bereits, ob der hiermit verbundene datenschutzrechtliche Eingriff im Infektionsschutzgesetz eine hinreichende Rechtsgrundlage findet.

(Quelle)

Damit hat das OVG Berlin-Brandenburg unsere hier mehrfach vorgetragene Rechtsauffassung bestätigt, dass die Anforderung, ein „Maskenattest“ müsse auch eine Diagnose enthalten, mit den Bestimmungen des Datenschutzrechtes (und damit elementaren Patientenrechten wie der Verschwiegenheit) unvereinbar ist.

Eine sehr vernünftige, vor allem den Verhältnismäßigkeitsgrundsatz wahrende, Entscheidung. Wir warten nun das Hauptsacheverfahren ab. Leider gilt die Entscheidung vorerst nur in Berlin und Brandenburg, aber sie lässt hoffen, dass auch andere Obergerichte auf diese Linie einschwenken.

Die Aufsichtsbehörden wie z. B. die „Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion“ (ADD) hier in Rheinland-Pfalz fordern Lehrer regelmäßig dazu auf, Atteste mit Diagnose vorzulegen. Sie berufen sich dabei u. a. auf ein entsprechendes Urteil des VG Würzburg. Ich würde nun, wenn schon die Berufung auf ein Urteil oder einen Beschluss eines Gerichts außerhalb des eigenen Bundeslandes offenkundig zulässig ist, mich auf den Beschluss der OVG Berlin-Brandenburg berufen. Und auch darauf, dass hier ein OVG und nicht nur ein erstintanzlicher Rechtszug entschieden hat.

Auch 2020 bis Mitte Dezember: Keine Übersterblichkeit

Von Peter Baier

Auch die heutige Auswertung der Daten des Statistischen Bundesamtes zur Auswertung der Sterbefallzahlen von 2016 bis 2020 ergibt zum Stichtag 13.12.2020 keine überhöhte Sterblichkeit in Deutschland.

Die Sterbefälle von 2016 bis 2020 (Stichtag 13.12.) stellen sich wie folgt dar:

Sterbefälle 01.01 bis 13.12. Vergleich zu 2018 Abweichung zu 2018
2020 913835 100,67% 0,67%
2019 891517 98,21% -1,79%
2018 907750 100,00% 0,00%
2017 884682 97,46% -2,54%
2016 858601 94,59% -5,41%

Als Bezugswert haben wir das Jahr mit der Grippewelle 2018 gewählt. Man sieht, dass hier im Vergleich zwischen 2020 und 2018 vergangenes Jahr etwa 0,67% mehr in den ersten 50 Wochen des Jahres verstorben sind. Dieser geringe Anstieg ist indes a) nicht statistisch signifikant und kann b) keinesfalls sicher auf die von Politik und Medien ausgerufene „Corona“-„Pandemie“ zurückgeführt werden.

Andere Effekte sind z. B. ebenfalls denkbar und wahrscheinlicher, wie z. B. die Tatsache dass aufgrund der „Corona“-Hysterie viele Menschen aus Angst, sich mit dem angeblichen „Killervirus“ infizieren zu können, nicht zum Arzt oder ins Krankenhaus gegangen sind, um lebensgefährliche Erkrankungen diagnostizieren zu lassen oder notwendige Behandlungen wie z. B. Operationen nicht stattfanden.

Vergleicht man wiederum die Funktionen der Sterbezahlenentwicklung in den einzelnen Jahren sieht man rechts am oberen Rand ein ganz klein wenig die Kurve von 2020 hervorschauen.

Hier die Vergrößerung:

Die in der Grafik gestellte Frage kann man kurz beantworten mit NEIN!. Wir erinnern diesbezüglich immer gerne an den bekannten Herrn „Dr. Osten“, der einst postulierte, er fürchte bis zu 274.000 zusätzliche Tote durch „Corona“.

Es bleibt festzuhalten: Wir werden durch Politik und Medien beständig belogen. Eine „Pandemie“ findet nicht statt. Es gibt keine Millionen zusätzlicher Tote, keine überfüllten Krankenhäuser und alle anderen apokalyptischen Szenarien sind nicht eingetreten. Dafür steigt die Arbeitslosigkeit ständig, die Zahl der Firmenpleiten ebenfalls, die Staatsfinanzen nähern sich dem Staatsbankrott und für die durch den Staat aufgenommen Kredite zur Finanzierung dieser irrsinnigen „Maßnahmen“ werden noch unsere Enkel zahlen dürfen. Zusätzlich hat die Demokratie in Deutschland erheblichen Schaden genommen und befindet sich in ihrer schwersten Krise seit der Gründung dieses Staates. War es das wert?