Wie das RKI die hohe Zahl an „Neuinfizierten“ erzeugt

Jeden Tag wird der „Corona“-Hoax ein wenig weiter enttarnt. Wir hatten hier schon berichtet, dass laut Lothar Wieler, dem Chef des  Robert-Koch-Institutes (RKI), jeder als „Corona“-Toter zählt, der jemals in seinem Leben positiv getestet wurde. Und dies vollkommen unabhängig von der eigentlichen Todesursache. So erhält man einen Teil der Horrorzahlen, die täglich durch die Presse getrieben werden.

Zusätzlich wird nun auch langsam klar, wie das RKI die Leute veräppelt und zu seinen horrenden Zahlen an „Neuinfektionen“ kommt. Die Ärztin Kathrin Kessler berichtet auf YouTube aus Ihrer Praxis und von einem Mailverkehr mit dem RKI.

Demnach sei es so, dass jemand, der eine Covid-19-Infektion durchgemacht habe, danach zu einem PCR-Test in ihre Praxis kommt. Er darf nämlich erst wieder arbeiten, wenn der Test negativ ausfällt. Das könne aber u. U. mehrere Wochen dauern. Wenn der Patient nun in der Rekonvaleszenzphase 10 Mal getestet würde, würde das Labor jeweils eine neue Meldung an das RKI senden. Diese sei aber anonymisiert. Daher zählt jede neue Meldung auch als neue Infektion, obwohl es sich um den gleichen Patienten handele.

Nachtrag I: Jeder Schüler der 10. Klasse aus einem Informatikkurs wäre in der Lage, einen Algorithmus zu entwickeln der z. B. aus einer eindeutigen Labornummer als Primärschlüssel und den Patientendaten eine eindeutige ID erzeugt, die man dem RKI mitteilen könnte und mit der eine „Doppelinfektion“ erkennbar würde. So wäre der Datenschutz gewahrt und man hätte bereinigte Zahlen. Wollen Sie mal raten, warum keiner von der Regierungsbehörde RKI auf diese Idee gekommen ist?

Nachtrag II: Es scheint doch einen gewissen Abgleich der Daten zu geben, wie die Ärztin Katrin Kessler in einem neuen Video veröffentlicht hat. Dies soll aber nicht bei allen Gesundheitsämtern der Fall zu sein:

Untersuchung zu den gesundheitlichen Folgen der Maskenpflicht an Schulen in Zusammenarbeit mit „Eltern stehen auf“

Von Peter Baier

Die Initiativgruppe Eltern stehen auf hat in einer groß angelegten Umfrage zur Maskenpflicht in Schulen umfangreiches Datenmaterial erhoben und uns zur Bearbeitung und Auswertung überlassen. Dafür ganz herzlichen Dank!

Das vorgelegte Datenmaterial wurde durch eine Internetumfrage erhoben. Dabei antworteten n=5589 Elternteile und übersandten einen ausgefüllten Antwortbogen. Die Frage, zu welcher Altersgruppe die Person, die verpflichtet wurde eine Maske in der Schule zu tragen gehört, würde für 6308 Personen beantwortet. Die Zahl ist höher als die Zahl der Antwortbögen, da in einigen Familien mehr Kinder betroffen sind. Auch waren Erwachsene (z. B. Lehrkräfte) in die Untersuchung einbezogen. Die Verteilung sieht folgendermaßen aus:

n.Schüler= 5869, n.Erwachsene= 434;n.Maskenbereiung=5

Folgende Geschlechterverteilung bei den Befragten ergab sich:

 

Die Antworten kamen zu ca. 93% aus Deutschland, 6,5% aus Österreich und zu 0,7% aus der Schweiz. In Deutschland kamen wiederum die meisten Antworten aus Bayern (ca. 25%).

Die Mehrzahl der Antworten kam aus dem Bereich Grundschule und des Gymnasiums:

Aussagen von Betroffenen zur Maskenpflicht

Beschäftigen wir uns nun mit den Details zur von den Regierungen verordneten Maskenpflicht an den Schulen. Die Frage, wie diese empfunden wird, wird beantwortet mit (es waren mehrere Antworten möglich):

Auffällig ist hier die starke Häufung von physischen UND psychischen Belastungsmomenten.

Auf die Frage „Wird von der Schule auf die hygienischen Vorgaben im Zusammenhang mit dem Tragen der Maske hingewiesen?“ antworteten:

Ja 19,97%
Nein 62,23%
Weiß nicht 17,80%

Es erschreckt natürlich, dass hierbei insbesondere bestehende Gesundheitsrisiken wie eine Selbstkontamination in 2/3 der Fälle nicht erörtert wurden.

Auch die Tragedauer wurde erfasst:

Hierbei ist besonders auffällig, dass fast 25% der Schüler diese Masken länger als 3 bis 4 Stunden am Stück tragen müssen. Man darf das durchaus als „Zumutung“ ansehen. Insbesondere wenn man die später noch zu diskutierenden gesundheitlichen Folgeprobleme mit einbezieht.

Ähnlich sieht es aus, wenn man die gesamte Tagesperiode betrachtet, denn Schüler müssen diese Masken ja nicht nur in der Schule tragen, sondern auch an anderen Orten:

Summiert man die Gruppen ab „ca. 5 Stunden“ auf, so erhält man einen Wert von 62% von betroffenen Personen, welche eine Gesichtsmaske am Tag für mehr als 5 Stunden tragen müssen.

Gesundheitliche Beschwerden

Es gibt keine wissenschaftliche Evidenz, dass der Gebrauch von Gesichtsmasken im Alltag durch die Bevölkerung zur Eindämmung von Atemwegsinfektionen beitragen kann (Sammlung von Studien). Der weit verbreitete Gebrauch dieser Masken führt aber, im Gegenteil, zu einem breiten Spektrum von gesundheitlichen Problemen. Zuerst die Frage nach der Verteilung, ob überhaupt Probleme entstehen oder nicht:

Man erkennt, dass für den größten Teil der Antwortenden gilt, dass diese Masken entweder physische oder psychische Probleme hervorbringen. Auch hier war eine Mehrfachnennung möglich:

Dominant sind hier Beschwerden, die in diametralem Gegensatz zu einem beabsichtigten Unterrichtserfolg stehen: Kopfschmerzen, Schwindel, Konzentrationsstörungen, Müdigkeit und Angst/Psych. Belastung.

Soziale Folgen des Maskentragens

Das ständige Verbergen des Gesichtes, die Tatsache, dass mit der Maske eine permanente (und so sicher nicht existierende Gefahr assoziiert wird) und damit das Herstellen einer ständigen sozialen und seelischen Ausnahmesituation führt auch zu einem veränderten Kontaktverhalten bei den Schülern:

Die Beeinträchtigungen decken ein weites Feld ab: Hemmungen, sich mit anderen auszutauschen, zu treffen etc., der Verlust an Freude und Spaß, dafür aber Maßregelungen und Sanktionen (vermutlich durch überzogen reagierende Lehrkräfte oder Denunziation unter Schülern), soziale Ängste, Distanzierung von den Mitschülern und persönliche Unsicherheit dominieren hier. Es wird evident, dass mit der Maskenverordnung durch die Behörden auch die persönliche Lebensfreude der durch diese Maßnahmen Betroffenen erheblich leidet. Man setze dies in Relation zum wissenschaftlich nachweisbaren Nutzen, der vermutlich gegen NULL approximieren dürfte.

Die individuelle Entscheidungsfreiheit der Menschen wird durch den Maskenzwang maximiert eingeengt. Es wird Druck ausgeübt, es müssen Masken getragen werden, auch wenn es rechtlich keine Begründung gibt etc. Dies verdeutlicht das nächste Spektrum von Antworten:

Hier dominieren Aussagen, dass Druck von den verschiedensten Personengruppen auf die Schüler ausgeübt wurde. Es waren Mehrfachnennungen möglich. So wird evident, dass es zahlreiche und erhebliche Versuche gab, die freie individuelle Entscheidung der Schüler zu unterlaufen.

Auch wurde in Einzelfällen dokumentiert, dass das Gesundheitsamt Druck ausübte und drohte, die Schule sonst zu schließen. Hier muss dann sofort die Frage aufgeworfen werden, ob dafür eine rechtliche bzw. wissenschaftliche Begründung dafür existiert(e).

Ob Masken auch beim Sportunterricht getragen werden mussten, wurde wie folgt beantwortet:

Ja 26,83%
Nein 49,09%
Teilweise 24,09%

Die Fälle, in denen dauernd oder zumindest zeitweise eine Maske beim Sport getragen werden musste machen rund die Hälfte der gesamten Anzahl aus.

Beachtenswert ist überdies der Umgang mit ärztlichen Attesten, welche vom Tragen einer Gesichstmaske befreien:

Sieht man sich die Mehrheit an, welche kein Attest beim Arzt ausstellen lässt und setzt sie in Relation zu der vorstehend besprochenen großen Anzahl von Fällen, wo im Zusammenhang mit dem Tragen einer Gesichtsmaske nicht unerhebliche Beschwerden auftreten, wird eine starke Diskrepanz deutlich. Man kann nun spekulieren, was die Ursache dafür sein könnte. Zumindest in einigen Fällen dürfte z. B. der Wunsch, das Kind nicht einer Sonderstellung in der Schule zuzuführen, sich Stress mit Schulleitungen und autoritär auftretenden Lehrern zu ersparen, eine Begründung darstellen können.

Fazit

Diese Untersuchung weist auf der Basis umfangreichen Datenmaterials nach, dass das Tragen von Gesichtsmasken in Schulen zu einer vermehrten Belastung der Betroffenen führt. Insbesondere psychische Gesundheitsstörungen sind hier zu nennen. Angst, Verunsicherung, Beklemmung sind einige der Symptome. Aber auch physische Beschwerden sind zu verzeichnen, wie Kopfschemrzen, Atemnot, Unwohlsein etc. Setzt man dies in Relation zum fragwürdigen infektionsprophylaktischen Nutzen der Maskenverwendung im Alltag, so wird klar, dass hier der untaugliche Versuch unternommen wurde, und dies darüber hinaus ohne wissenschaftliche Evidenz für die Sinnhaftigkeit der Maßnahme, mit einer vordergründig einfachen Anordnung (unter Nichtbeachtung anderer, milderer Mittel), einen Zwang durchzusetzen, der im Bezug auf einen möglichst störungsfrei ablaufenden Schulalltag sicher mit „kontraproduktiv“ noch zurückhaltend beschrieben ist. Wer Kopfschmerzen hat, sich nicht konzentrieren kann, sich unwohl fühlt, wird beim Lernen erhebliche Nachteile erleiden. Dem allerdings scheint durch die verantwortlichen Politiker und Ministerialbeamten keinerlei Bedeutung beigemessen worden zu sein. Wie üblich dürfte es so zu sein, dass mal wieder viel zu kurz gedacht wurde. Was sich auch mit der kognitiven Grundhaltung des hier verantwortlichen Personenkreises zu tun hat. Die Deintellektualisierung der Schule nähert sich auch aus bestimmten Quellen. Wenn Politik nicht mehr rational handelt, sondern unreflektiert und unter Handlungsdruck, kommt das heraus, was wir hier sehen.

Fehlerbetrachtung

Ein gewisser methodischer Fehler der Untersuchung mag darin liegen, dass der Druck, sich an der Untersuchung zu beteiligen sicher dann größer war, wenn Beschwerden in Zusammenhang mit dem Tragen einer Gesichtsmaske auftraten. Dies ergibt eine gewisse Präselektion bei der Auswahl der Studienteilnehmer nebst einer Voreingenommenheit, weil eine (beschwerdefreie) Kontrollgruppe fehlt.

Der Inzidenzschwindel – Warum „die 35“ nie erreichbar ist

Bevor wir uns mit ein klein wenig Mathematik beschäftigen, ein kurzer Rückblick. Die Politik hat die Bürger dieses Landes seit Beginn der selbst erfundenen „Coronakrise“ beständig an der Nase herumgeführt. Zuerst war das Motto „Flatten the curve“ (ist Englisch und klingt daher sehr gut!). Die Kurve wurde dann auch bald flacher, aber man wollte weiter die Grundrechte einschränken und hatte sich gerade „warmregiert“, daher kam nun der „R-Wert“, von dem mir übrigens 2 Algorithmen bekannt sind, nach denen er berechnet wird. Der war aber auch schon viel zu niedrig, seither ist die Inzidenz die Zaubergröße. Also wie viele „Neuinfektionen“ pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen zu verzeichnen sind.

Mit dieser Inzidenz kann man sehr viel mehr machen, als mit den vorher bestimmten Größen. Denn der Grenzwert lässt sich beliebig weit nach unten schrauben, um damit theoretisch den „Lockdown“ bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag durchziehen zu können. Wie das geht, wollen wir nun besprechen.

Etwas Testtheorie

Tests haben 2 wichtige Kenngrößen: Die Sensitivität und die Spezifität.

Sensitivität: Mit welcher Rate zeigt der Test korrekt an, wenn, wie beim PCR-Test, ein RNA-Fragment vorliegt? Oder anders gesagt: Wie viele real „Infizierte“ bezogen auf alle Untersuchten werden gefunden?

Spezifität: Mit welcher Rate zeigt der Test korrekt an, dass jemand NICHT „infiziert“ ist? Anders gesagt. Wie viel „falsch positive“ Ergebnisse sind (im Umkehrschluss) zu erwarten?

Beim PCR-Test muss man noch zwischen Labor- und Klinikbedingungen (also den üblichen Testungen der Bevölkerung) unterscheiden.

  • Labor: Sensitivität: 98%, Spezifität: 99%
  • Klinik; Sensitivität: 70%, Spezifität: 95%

Die Klinik schneidet natürlich schlechter ab, da es eine große Rolle spielt unter welchen Bedingungen getestet wird. Mal im Krankenhaus, dann wieder „open air“, also z. B. durch das Autofenster. Wissenschaftlich haarsträubend, ist aber egal. Es müssen Zahlen her!  Exemplarische Werte, wie wir hier verwenden, werden u. a. genannt in: Watson J, Whiting PF, Brush JE. Interpreting a covid-19 test result. BMJ. 2020;369:m1808. Published 2020 May 12. doi:10.1136/bmj.m1808

Man sieht also, dass die Sensitivität und die Spezifität von den Einsatzbedingungen abhängt.

Wir wollen nun zeigen, dass bei diesen Testparametern (Sensitivität 70%, Spezifität 95%) eine Inzidenz unter 50/100.000 in 7 Tagen schlicht nicht erreichbar ist. Das zugrunde liegende Problem sind die falsch positiven Testergebnisse. Gehen wir von der durch die Politik vorher definierte „Zielmarke“ von 50/100.000 aus und ermitteln unter klinischen Bedingungen die Gegebenheiten bei 100.000 Testpersonen :

Von 100.000 Personen seien nun 50 infiziert (aufgrund der vorgegebenen Inzidenz). Nicht infiziert ist dann der Rest von 99.950 Personen.

Bei einer Sensitivität von 70% ergeben sich 35 real positive Ergebnisse. 15 fallen mangels Testqualität durch das Raster.

Bei einer Spezifität von 95% sind dann von den verbleibenden 99.950 real nicht infizierten Personen immerhin 4998 falsch positiv. Man erkennt schon die Größenordnung von falsch zu real positiv getesteten Personen.

Zusammen erhalten wir dann 35 (real) und 4998 (falsch) positive Personen. Also 5033 insgesamt. Umgerechnet auf 100.000 ergibt sich eine Inzidenzrate von ca. 5000 auf 100.000 Personen, das Hundertfache des vorgegebenen Wertes! Selbst bei 99% Spezifität sind es immer noch über 1000 Personen, die als „positiv“ gelten, was den Normwert immer noch um den Faktor 20 übertrifft.

Und auch wenn gar niemand mehr real infiziert wäre, hätten wir immer noch eine Inzidenz von genau 1.000/100.000 (bei 99% Spezifität)!

Auffällig ist auch, wie dabei die Relation von falsch positiven zu real positiven Testergebnissen verläuft, wenn man, wie die Politik es tut, die Zielinzidenz immer niedriger ansetzt. Oder wenn man praktisch nur asymptomatische Personen testet. Geht man nämlich in Richtung „Inzidenz 0“ verläuft der Funktionsgraph exponentiell, d . h. die „real positiven“ Personen spielen gar keine Rolle mehr, das Testgeschehen wird nur noch von den „falsch positiven“ Ergebnissen getragen.

Eine Frage bleibt: Wenn man uns seit Wochen Inzidenzen um die 100/100.000 oder darunter präsentiert, wie werden die eigentlich errechnet? Es bleiben im Wesentlichen als Möglichkeiten:

a) Die Spezifität des PCR-Tests muss nach dem „Drosten-Axiom“ bei 100% liegen (was gemeinhin als ausgeschlossen gilt). Denn erst ab einer Spezifität von 0,99995 (i. e. 99,995%) kommt man in den Bereich, wo die heute uns präsentierten Inzidenzen erreichbar sind. Oder

b) auch die Sensitivität ist deutlich höher und das reale Infektionsgeschehen ist sehr gering, oder

c) es wird mit Zahlen getrickst.

Ich muss mir dazu erstmal eine Meinung bilden. Aber die Grundgegebeneheiten sehen höchst verdächtig aus. Wie so vieles bei dieser „Plandemie“.

Für eigene Rechenexperimente liegt das entsprechende Tabellenblatt auf dem GitHub-Account des Autors (Inzidenzrechnung.ods)

 

 

Kein Aprilscherz: In Rheinland-Pfalz darf man jetzt wieder einkaufen – aber mit Termin!

Es gibt Tage, da fasst man sich noch intensiver und häufiger an den Kopf als an anderen. Gestern war so ein Tag. Der Nachrichtensender „n-tv“ titelte:

(Quelle)

Erstens, werte Redakteure von „n-tv“, ist das kein „Shopping“ sondern Krampf. „Shopping“ ist, wenn man durch die Stadt geht ,vor den Läden steht, sich denkt „Oha, das könnte was sein!“ und hinein geht. Ganz spontan. Aber dass heutige Redakteure die deutsche Sprache von Syntax UND Semantik her beherrschen, ist ja auch nur eine krude Wunschvorstellung. Lassen wird das also.

Als nächstes frage ich mich, was sich Frau Dreyer und ihre Entourage wohl gedacht haben müssen, als sie diese „geniale“ Idee in die Welt setzten. Vermutlich gar nichts.

Bestellte Ware kann nicht mehr nur abgeholt, sondern – unter strengen Auflagen – auch im Geschäft anprobiert werden. Mit einer Neuregelung will Rheinland-Pfalz unter anderem die Anprobe von Kleidung im Geschäft unter Corona-Schutzmaßnahmen ab kommender Woche wieder möglich machen. „Nach vorheriger Vereinbarung können Einzeltermine vergeben werden und immer nur ein Hausstand das Geschäft betreten“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer nach einer Sitzung ihres Kabinetts in Mainz. Ab März werde ein solches „Terminshopping“ möglich gemacht.

(Quelle ebd.)

Liebe Frau Dreyer, dass Ihr Parteivolk von Wirtschaft in der Regel nicht allzuviel versteht, ist bekannt. Ich erkläre Ihnen das jetzt mal, denn das hier ist schließlich eine Seite, die auch der Bildung dient:

Geld (also der Gegenwert von Waren und Dienstleistungen) kommt nicht aus der Gelddruckmaschine (heute als „EZB“ bezeichnet) sondern es entsteht durch wirtschaftliches Handeln. Grundlage wirtschaftlichen Handelns ist die Balance zwischen Einnahmen und Ausgaben. Oder anders gesagt: Man muss mehr einnehmen als ausgeben. Sonst wird das nichts. Das kann Ihnen übrigens Tante Emma vom kleinen Laden um die Ecke am besten erklären.

Wer ein Geschäft betreibt, hat also Kosten, so viel sollte klar sei. Darunter versteht man Fixkosten (also z. B. Aufwand für das Gebäude, den Laden, die Ausstattung etc.), die immer bezahlt werden müssen. Zusätzlich hat man variable Kosten (Personal, mal mehr mal weniger, Ware die gekauft und gelagert werden muss, Energie etc.). Diese Kosten variieren, je nach Betriebsgegebenheiten.

Wenn der Laden jetzt aber nur einen Kunden pro Zeiteinheit bedienen kann, wird der Besitzer folgendes merken: Er hat hohe Aufwendungen (Kosten), aber er realisiert wegen der aufgrund Ihrer „genialen“ Idee verordneten „Einzelbetreuung“ kaum Umsatz und damit auch kaum Gewinn. Oder gar keinen. Das heißt, die Sache lohnt sich für ihn nicht.

Was wird der Betreiber nun tun? Klar, wie bekannt: Der Laden bleibt zu und ist dann in kurzer Zeit Pleite. So läuft das.

„Das ist zum Beispiel für Bekleidungsgeschäfte und Brautmodeläden eine Perspektive“, sagte die SPD-Politikerin. Bei den Einzelterminen soll die Maskenpflicht gelten. Die Kontaktdaten der Kunden müssen erfasst werden. Wenn mehrere Einzeltermine in Folge an einem Tag vergeben werden, müssen dazwischen mindestens 15 Minuten für Hygienemaßnahmen und Lüften freigehalten werden.

Diese Landesregierung hat verstanden, wie Einzelhandel wirklich funktioniert. So sieht Wirtschaftskompetenz aus.

Liebe Frau Dreyer, OK, es ist bald Landtagswahl hier in RLP. Und es sieht nicht gut aus für Ihre SPD. Aber muss man (bzw. frau) aus Panikgründen jetzt Ideen in die Welt setzen, die so komplett irrational sind? Muss das wirklich sein?

Aus der Wissenschaft: Unterbelegung von Krankenhäusern aufgrund der „Corona“-Hysterie

Eine weitere Studie weist nach, dass es im vergangenen Jahr 2020 zu keiner Überbelegung von Krankenhäusern in Deutschland und damit auch zu keiner Notlage insbesondere auf den Intensivstationen kam. Wir hatten hier ebenfalls regelmäßig anhand der Daten von divi.de nachgewiesen, dass es keine Überlastung der Intensivstationen aufgrund Covid-19-Hospitalisierungen gab.

Bollmann et. al. belegen in ihrer Ausarbeitung, (Link zur Studie , noch nicht „peer reviewed“) dass anhand der Daten für die größte deutsche Klinikgruppe, die Helios-Kliniken, nachweisbar ist, dass während der esten Lockdownphase im Frühjahr 2020 die Krankenhausbelegung der 80 Helios-Krankenhäuser in Deutschland signifikant geringer war als im Vorjahr 2019.

Während es im Zeitraum von Mitte März bis Mitte Juni 2019 39.379 Krankenhauseinweisungen gab, standen diesen im Jahre 2020 im gleichen Zeitraum nur 32.807 gegenüber (83% vom Vergleichswert). Auch nach dem Ende des ersten Lockdowns war ein weiterer Rückgang an Hospitalisierungen zu verzeichnen, der aber nicht so ausgeprägt war. Auffällig sei hier gewesen, dass insbesondere mehr Patienten mit Herzinfarkt, Aortenaneurismen und Lungenembolie eingewiesen worden seien.

Zudem sei auffällig das während der gesamten „Pandemie“ weniger Patienten mit den typischen Covid-Symptomen wie Blutvergiftung, Lungenentzündung und Verengung der Atemwege zu verzeichnen gewesen seien.

While hospitalizations for sepsis, pneumonia, obstructive pulmonary disease, and intracranial injuries were reduced during the entire pandemic. There was an alarming increase of hospitalizations for acute myocardial infarction, aortic aneurism/dissection and pulmonary embolism after the 1st wave.

Könnte man vermuten, dass die letztgenannte Gruppe von Patienten auch aufgrund des sog. „Lockdowns“ zum medizinischen Notfall wurden?