Telegram-Sperren umgehen – Welche Möglichkeiten gibt es?

Dass dem herrschenden Regime ein freier und weitgehend unzensierter Messangerdienst wie „Telegram“ ein Dorn im Auge ist, ist nachvollziehbar. Bedroht er doch das durch die öffentlichen Staatsmedien auf der einen Seite und den willfährigen Dienern von „Big Tech“ (wie z. B. Google/YouTube, Facebook/Whatsapp etc.) auf der anderen Seite gezimmerte Meinungsmonopol. Dieses käut nur endlocs die regierungsamtlich zugelassene Propaganda in Endlosschleife wieder. Ungewünschte Meinungen werden dort, wo sie theoretisch wirksame werden könnten, nämlich im Web 2.0, von „Big Tech“ gnadenlos zensiert. So ist klar, dass früher oder später auch „Telegram“ in den Fokus der herrschenden Totalitären kommen musste. Die Frage, die sich im Verbots- und Kontrollstaat dann zwangsläufig stellt ist: Telegram verbieten?

Wir wollen das Thema jetzt nicht unbedingt politisch erörtern sondern konkrete Hinweise geben, wie man die informationstechnischen Drangsaglierungsmaßnahmen der Regierenden und ihrer dienstverpflichteten Behörden umgehen kann.

A Für Smartphonenutzer: Herunterladen einer Telegram-App

Während die „Appstores“ bei Google (Android OS) und Apple Versionen des Telegram-Clients („App“) anbieten, bei denen Zensureingriffe möglich sind, kann man über die Seite von Telegram (https://telegram.org/apps) eine unzensierte Version laden und installieren. Damit sollte das Thema „Zensur“ gegessen sein.

B Für PC-Nutzer

Für Telegram gibt es unter obigem Link ebenfalls eine webbasierte Software, die auf dem PC installiert wird. Hier ist man nicht auf die Smartphone-App angewiesen. Sie sind unter „Desktop-Apps“ ebenfalls auf der oben genannten Seite herunterzuladen und laufen unter allen gängigen Betriebssystemen.

C Was tun bei Netzsperren?

Netzsperren verhindern das Aufrufen von bestimmten beim Regime unerwünschten Netzseiten. Dazu werden die Internetanbieter (Provider) in die Pflicht genommen um den Zugang zu diesen Seiten unmöglich zu machen. In China, einer Diktatur, der sich dieses Land immer weiter annähert, wird derlei seit mehreren Jahrzehnten praktiziert. Aber es gibt Gegenmaßnahmen:

a) Installation von „VPN“

Falls es zu Netzsperren kommt, nutzen einem die oben genannten Alternativen (zensurfreie TE-Apps)  nichts. Der Zugang zu TE wird dann  aufgrund der aufgerufenen Telegram-Domain oder der IP-Adresse beim eigenen Internetanbieter gesperrt. Eine sog. IP-Adresse identifiziert sowohl den Server von „Telegram“ als auch Klientenrechner des Nutzers, inklusive des Landes in dem er sich befindet.

Bei Netzsperren ist die beste Methode die Installation eines sog. „VPN“-Tunnels. „VPN“ steht für „Virtual Private Network“. Es handelt sich um eine verschlüsselte Verbindung, die zwar noch das Internet und seine Infrastruktur als physischen Übertragungsweg nutzt, dabei aber die übertragenen Informationen UND die IP-Adressen der beteiligten Rechner unkenntlich macht. Der Datentransfer wird in Echtzeit abgewickelt, es kommt zu keinen größeren Verzögerungen.

Um VPN nutzen zu können, benötigt man einen VPN-Anbieter. Eine beliebige Suchmaschine hilft weiter. Mit dem wird ein Vertrag geschlossen wie mit jedem anderen Internetanbieter auch. Den benötigt man aber weiterhin, denn er gewährt  den physischen Zugang ins Netz während der VPN-Anbieter die Codierung und Verschleierung Ihrer Daten ermöglicht. Es gibt kostenfreie VPN-Anbieter, die sich über Werbung finanzieren und kostenpflichtige, die dann im Gegenzug werbefrei sind.

b) Installation des „Tor“-Netzwerkes

„Tor“ ist, im Gegensatz zu VPN, mit keinen Zusatzkosten belegt. Es handelt sich dabei um ein Netzwerk aus weltweit Millionen Rechnern. Jeder Rechner funktioniert wie eine Art „Zwischencomputer“. Er nimmt Ihre Datenanfrage entgegen und leitet sie an einen anderen Zwischenrechner weiter. Der Vorteil: Ihre eigene IP-Adresse wird verschleiert, Netzsperren lassen sich, je nachdem, wie sie eingerichtet sind, umgehen. Das funktioniert aber nicht immer. Wenn z. B. einer der Tor-Rechner in einem Land steht, das eine entsprechende Netzsperre implementiert hat, kann es sein, dass die Inhalte, die man sehen will, dort ausgefiltert werden.

Des Weiteren ist eine Übertragung über „Tor“ wegen der großen Anzahl von Zwischenrechnern deutlich langsamer als eine optimierte Verbindung.

Das, in aller gebotenen Kürze, sind einige einfache Methoden, wie man die Versuche, seitens der herrschenden politischen Kräfte die Nutzung eines freien Kommunikationskanal wie Telegram zu unterbinden, umgehen kann.

Update England: „Impfungen“ bieten keinen Vorteil beim Infektionsrisiko SARS-CoV-2 sondern erhöhen das Risiko

Ein Bericht fiel mir ins Auge, der behauptete, dass Daten aus England zeigen würden, dass die Mehrheit der manifesten Fälle von Covid-19 bei Personen, die sich der Genspritze unterzogen hatten deutlich zahlreicher sein, als bei nicht genbehandelten Personen. Dort wird aber vorwiegend mit absoluten Zahlenwerten gearbeitet, was ich für nicht exakt halte. Daher soll nun eine Ausarbeitung besprochen werden, die den Anteil der „Geimpften“ bzw. „Ungeimpften“ an der Bevölkerung berücksichtigt. Kleiner „Spoiler“: Die Ergebnisse, die man erhalten wird, sind eindeutig.

Datenquelle und Berechnungsverfahren

Unter diesem Link stehen die entsprechenden Daten des NHS England bereit. Wir wollen nun untersuchen, wie die zahlenmäßige Verteilung der manifest auftretenden Covid-19-Erkrankungen bei den unterschiedlichen erfassten Altersgruppe wirklich ist. Und zwar, was leider andere Autoren regelmäßig unterlassen, betrachtet unter dem Aspekt, dass es mittlerweile wesentlich mehr genbehandelte Personen gibt als unbehandelte. Man muss also die Fallzahlen auf den jeweiligen Anteil „geimpft“ bzw. „ungeimpft“ beziehen (In der Mathematik bzw. der Physik nennt man das „normieren“).

Fälle mit Covid-19 in England KW 50/2021
Anteil an Bevölkerung Fälle normiert auf Anteil und 100.000  
Altersgruppe Geimpft Unbekannt Ungeimpft Geimpft Ungeimpft Geimpft Ungeimpft
<18 357480 21567 298507 55,00% 45,00% 6,50 6,63
18-29 80338 8245 25567 68,00% 32,00% 1,18 0,80
30-39 118564 8793 26841 72,00% 28,00% 1,65 0,96
40-49 158906 8666 16020 78,00% 22,00% 2,04 0,73
50-59 117264 5952 6922 57,00% 43,00% 2,06 0,16
60-69 67392 3484 2646 92,00% 8,00% 0,73 0,33
70-79 37675 2049 1006 95,00% 5,00% 0,40 0,20
≥80 13218 912 514 95,00% 5,00% 0,14 0,10

(Quelle: https://assets.publishing.service.gov.uk/government/uploads/system/uploads/attachment_data/file/1041593/Vaccine-surveillance-report-week-50.pdf Seite 35)

Zuerst muss man den „Impfstatus“ der Altersgruppen ermitteln. Dies geschieht mittels einer Grafik auf der Seite 19 des Dokumentes. Hier werden die Werte für die „Impfquoten“ der jeweiligen Altersgruppen gemittelt und in die jeweilige Altersgruppe der Tabelle übertragen. Man erkennt, dass der Anteil der sog. „Geimpften“ stark von der Altersgruppe her betrachtet schwankt.

Weiterer Rechenweg: Man bildet nun den Quotienten von Fällen zu Impfstatus (Anteil der „Geimpften“ bzw. „Ungeimpften“) der jeweiligen Altersgruppe, erhält also die Zahl der Fälle je Prozent der „Geimpften“ bzw. „Ungeimpften“. Man setzt also die Zahl der Fälle ins Verhältnis zum Anteil am Impfgeschehen.

Danach normiert man nochmals auf 100.000 um besser lesbare Zahlen zu erhalten. Bereits bei der Durchsicht der Tabelle (grün hervorgehobener Bereich) wird klar, dass auf den jeweiligen Bevölkerungsanteil bezogen („geimpft“ vs. „ungeimpft“) die beiden Quotienten recht nahe beieinander liegen.

Die erhaltenen Werte lassen nur einen Schluss zu: Es gibt keine signifikante Risikoverminderung durch die angebliche „Impfung“.

Wie man sieht, geht tatsächlich bei allen Altersgruppen bis auf die jüngste Personengruppe (Alter unter 18) eine Risikoerhöhung mit der sog. „Impfung“ einher. Besonders stark fällt diese beide der Altersgruppe von 50-59 Jahren aus.

Es ist also wieder einmal demonstriert, dass es sich bei der Genbehandlung zur angeblichen Prophylaxe von Covid-19 keinesfalls um eine „Schutzimpfung“ handelt, sondern im Gegenteil, das Erkrankungsrisiko für den überwiegenden Teil der Bevölkerung sogar noch ansteigt.


Politischer Nachsatz: Hier wird wieder einmal deutlich, wie die Kluft zwischen dem unsäglichen Geschwätz der Politiker („Impfen schützt!“) und der Wirklichkeit ist. Gut, wir wollen diesen Leuten zu Gute halten, dass sie a) veritable Interessen haben (Manipulation der Bevölkerung und dem Wunsch, sich die Taschen maximal zu füllen), sich dabei b) immer dreisterer Lügen bedienen müssen aber c) Daten verfügbar sind, die man aufbereiten kann, um die Lügen der Politiker zu entlarven. Dieser Blog dient klar dem Punkt c). Danke für Ihr Interesse und verbreiten Sie diese Erkenntnisse weiter! Wissenschaft ist stärker als die Lügen der Despoten. Deren Lügen dienen nur einem Zweck: Ihnen Ihre Freiheit endgültig zu rauben. Daher: Scheren Sie sich nicht um Demonstrationsverbote, welche die Despoten verhängen sondern machen Sie es wie meine Freunde und ich: Gehen Sie auf die Straße!

 

Die „Impfung“ wirkt: Vergleich der „Inzidenz“-Werte von 2020 und 2021

Heute erhielt ich Post von der Landesregierung Rheinland-Pfalz. In einem vierseitigen Schreiben legte man den Empfängern nahe, sich doch bitteschön gegen „Corona“ „impfen“ zu lassen, denn die „Inzidenzen“ seien nach wie vor hoch und die „Impfung“ sei das einzig wirsame Mittel gegen die Infektionswelle (sinngemäß zitiert, das Schreiben habe ich weggeworfen). Den Rest von dem Text habe ich mir auch nicht mehr durchgelesen, ob die Worte „solidarisch“ oder „andere schützen“ darin vorkamen, vermag ich nicht zu sagen.

Nun weiß ich, dass da in der Landesregierung und den Behörden nicht unbedingt die allerhellsten Kerzen sitzen (als ehemaliger beim Land beamteteter Lehrer hat man sehr viel mit diesen Leuten zu tun, und kennt „seine Pappenheimer“). Ich leite dies daraus ab, dass keiner dieser sicher sehr gut bezahlten Mitarbeiter darauf zu kommen scheint, mal eine ganz einfache Frage zu stellen. Die lautet nämlich: „Wie hat sich die ‚Inzidenz‘ in diesem Jahr (bei >70% ‚Impfquote‘) denn im Vergleich zum letzten Jahr (0% ‚Impfquote‘) entwickelt? Können wir aus den Daten bestimmte Ableitungen treffen?

Diese Frage würde sich jeder naturwissenschaftlich gebildete und mit der Sachlage halbwegs vertraute Mensch sofort stellen. Sie stellt sich nachgerade zwangsläufig, zumindest wenn man bestimmte Denkprozesse zu vollziehen gewohnt ist. In der Landesregierung in Rheinland-Pfalz scheint man damit indes überfordert.

Der Algorithmus ist einfach: Auf den Netzseiten des RKI kann man eine Tabelle mit den Inzidenzwerten für alle Landkreise in Deutschland seit dem 18.11.2020 herunterladen. Man bildet aus allen Landkreisen für jeden Tag nun den arithmetischen Mittelwert. Dann kopiert man 2 Zeitreihen in eine neue Tabelle, und zwar die gemittelte Inzidenz seit dem 18.11 des jeweiligen Jahres bis zum 13.12. des gleichen Jahres. Diese trägt man in eine neue Tabelle ein und erstellt eine Grafik daraus. Das ist nicht schwer und sollte eigentlich auch in einem Landesministerium in Rheinland-Pfalz möglich sein.

Und, was sehen wir? Trotz der „Rettung“ durch die Impfung liegt die Inzidenz 2021 mit fast „durchgeimpfter Bevölkerung“ beständig ca. um den Faktor 3 höher als im Vorjahr, als noch nicht „geimpft“ wurde.

Apropos „Faktor“: Die Funktion, um welchen Multiplikationsfaktor die Inzidenz 2021 trotz „Impfung“ höher lag als zum entsprechenden Tag des Vorjahres, zeigt diese Grafik. Man erhält ihn durch Quotientenbildung i.2021 / i.2020:

Der Spitzenwert liegt bei 3,6 um das Ende des November 2021 herum.

Wie man angesichts dieses mathematischen Desasters seitens der rot-grünen Landesregierung behaupten kann, die „Impfung“ wirke, ist unerfindlich. Oder anders gesagt: In welchem Paralleluniversum leben diese Leute und haben die niemanden, der ihnen den den Sachverhalt mal gaaaaanz langsam erklären könnte? (NEIN, ich bin raus, ich tue es also nicht!!!!). Denn ich hätte nun nicht erwartet, dass 2021 im Schnitt die Inzidenz bei „durchgeimpfter“ Bevölkerung um den Faktor 3 höher liegt als im Vorjahr sondern eher 1/3 oder noch besser 1/30 davon beträgt.

Ach ja, und nur der Vollständigkeit halber: Eine ähnliche Faktenresistenz ist bei „Malu“ und ihrer Entourage auch zu beobachten, wenn es um das Thema „Maskenpflicht“ und „Schulschließungen“ geht. Da hatten die Maßnahmen ebenfalls keinerlei Auswirkung auf das angebliche Infektionsgeschehen. Egal, was man veranstaltet hat, nur ein Faktor bliebt konstant: Die „Zahlen“ steigen im Herbst und Winter und sinken im Frühjahr und Sommer:

Wir sind dann doch mal gespannt, nach wie viel Jahren vielleicht ein Büropraktikant oder der Hausmeister in der Staatskanzlei in Mainz auf die Idee kommt, dass die Entwicklung möglicherweise etwas mit den Jahreszeiten und den Außentemperaturen zu tun haben könnte…

Nachweis durch neue Studie: „Geimpfte“ sind mit hoher Wahrscheinlichkeit „Superspreader“

Einem Vorabdruck im renommierten Wissenschaftsmagazin „Lancet“ zufolge schildert ein Studiengruppe aus Vietnam um Chau et al., dass bei von ihnen untersuchten Mitarbeitern in einem Krankenhaus die nachgewiesene Viruslast mit der sog. „Delta“-Variante nach „Impfung“ mit dem Genwirkstoff von Astra-Zeneca 251 mal so hoch war wie bei Personen mit einer Resistenz gegen ältere Stämme des SARS-CoV-2-Virus.

Damit ist neuerlich bewiesen, dass im Gegensatz wie von sog. „Experten“ (einschließlich des angeblichen „SPD-Gesundheitsexperten“ Lauterbach) ständig behauptet, die „Impfung“ mitnichten eine Ausbreitung insbesondere der Delta-Variante von SARS-CoV-2 verhindert sondern im Gegenteil die „Geimpften“ sogar zu „Superspreadern“ werden und das Virus erst recht verbreiten. Von sog. „Geimpften“ geht demnach also eine ganz erhebliche Gefahr für die Allgemeinbevölkerung (egal ob genbehandelt oder nicht) aus.

Täuschungen mit Statistikdaten aufgrund fehlender Bezugsgrößen

In einem Artikel auf web.de werden irreführende Behauptungen aufgestellt, welche die Sterbefallzahlen durch Covid-19 betreffen. Sie dienen offenkundig dazu, die Bevölkerung in staatlichem Auftrag einen falschen Eindruck zu vermitteln und sollen nachfolgend exemplarisch korrigiert werden. Weiterhin soll gezeigt werden, welche einfachen Tricks zur Anwendung kommen, um die Täuschung gelingen zu lassen.

Wir lesen in dem Artikel:

„Von März 2020 bis Mitte November 2021 sind in Deutschland mehr Menschen verstorben, als unter Berücksichtigung der demografischen Entwicklung zu erwarten gewesen wäre“ (Quelle)

Diese Aussage ist unwahr. Zumindest was die wissenschaftliche Korrektheit betrifft. Wie wir in dem Artikel vom 8.1.2021 nachgewiesen haben, lag bis annähernd Jahresende 2020 (Stichtag 13.12.) die Sterblichkeit in Deutschland nur geringfügig höher als im Bezugsjahr 2018 (+0,67%). Jenes Jahr haben wir ausgewählt, weil hier eine Grippewelle erheblich zu Buche schlug, seitens der Politik aber keinerlei „Maßnahmen“ ergriffen wurden. Es bestand offenkundig kein Handlungsbedarf. Die Situation war also vergleichbar mit heute, das politische Handeln war es nicht.

Diese 0,67% an vermeintlicher Übersterblichkeit sind statistisch nicht signifikant sondern liegen im Bereich der erwartbaren Verteilung des Zufalls. Entsprechende Presseberichte gab es ebenfalls.

Auch die Aussage „als unter Berücksichtigung der demografischen Entwicklung zu erwarten gewesen wären“ ist unhaltbar. Wenn dem so wäre, hätte sich die Altersstruktur der Menschen in Deutschland hin zu einer Absenkung des Durchschnittsalters verschieben müssen. Denn die Sterblichkeit lag im erwarteten Bereich (allerdings etwas höher als im Bezugsjahr), sie hätte dann aber deutlich niedriger sein müssen, was aber auszuschließen ist, da jetzt die geburtenstarken Jahrgänge um 1940 mit einem erhöhten Sterberisiko in der Statistik auftauchen.

Auffällig ist übrigens, wenn man die Sterbefallentwicklung 2020 über das Jahr beobachtet, dass kein Zusammenhang zwischen gerade herrschender Inzidenz von Covid-19 und der Sterblichkeit besteht. Die Funktion entwickelt sich stetig, wellenförmige Entwicklungen (höhere Sterbezahlen im Winter und Herbst, niedrige im Frühjahr und Sommer) lassen sich nicht beobachten. Die Sterbeentwicklung ist offenbar vollständig entkoppelt von akut auftretenden „Infektionen“ (i. e. positive PCR-Tests).

2020 starben fünf Prozent mehr Menschen als 2019 (ebd.)

Auch diese Aussage aus dem Artikel bei web.de soll in die Irre führen. Bildet man den Mittelwert der Sterbedaten aller Jahre von 2016 bis 2019 (n=888537) und den Wert von 2020 (n=913835) so ergibt sich nur eine Steigerung von 3,1%. Wenn man dagegen ein besonders wenig „sterbeintensives“ Jahr wie 2019 zum Vergleich heranzieht, erhält man eher das gewünschte höhere Ergebnis.

Karin Böhm, Leiterin der Gruppe Gesundheit und Soziales, nannte die Zahlen: 39.758 Menschen starben im vergangenen Jahr an COVID-19 als Grundleiden – 8.102 mit COVID-19 als Begleiterkrankung (ebd.)

Diese Aussage ist ebenfalls irreführend. Denn sie bleibt, wie üblich, ohne Bezugsgröße. Die Zahl von annähernd 40.000 angeblich „an“ Covid-19 verstorbenen Menschen wird (vermutlich bewusst) nicht in Relation gesetzt zur Anzahl der Erkrankten (oder genau: Zur Zahl jener Menschen mit einem positiven PCR-Test). Diese lag gegen Ende 2020 laut RKI bei ca. 1.7 Millionen (Quelle RKI-Situationsberich vom 31.12.2020). Damit ergibt sich eine Fallsterblichkeitsrate von 0,22%, welche knapp oberhalb der von J. Ionnanides von der Universität Stanford regelmäßig angegeben wird (Artikel).

Interessant ist auch die Aussage, mehr als 4 mal so viele Menschen kausal an Covid-19 als Grunderkrankung gestorben seien. Dies steht in Widerspruch zu z. B. Daten aus Italien, wo die Zahl jener mit einem kausal durch Covid-19 ausgelösten Tod bei knapp 3% der vorher errechneten Zahlen liegt (Bericht).

176.000 Menschen wurden 2020 mit oder wegen Corona im Krankenhaus behandelt.(ebd.)

Auch diese Zahl wirkt auf den ersten Blick sehr hoch. Setzt man sie aber wieder in Relation zu allen durchgeführten Krankenhausbehandlungen (n=16,4 Millionen, Quelle), erhält man den Wert von 1%. Hier wird wieder der gleiche Trick angewandt wie üblich, um die Bevölkerung zu täuschen. Zahlen werden stets ohne Bezugsgröße präsentiert, was ihre Gefährlichkeit erhöhen soll.

So gab es 2020 in Deutschland 13 Prozent weniger Krankenhausbehandlungen als im Vorjahr. (ebd.)

Aus dieser Angabe kann man ermessen, dass sich im Jahr 2020 weniger Menschen einer stationären Behandlung unterzogen haben als in den Vorjahren. So hätten also 16,4 Mio. * 1,13 = 18,5 Mio. Menschen behandelt werden müssten, wodurch der Anteil der Covid-Patienten auf 0,9% abgesunken wäre.

Ihr Durchschnittsalter lag bei 80,3 Jahren.

Hier wird auf das Durchschnittsalter der Covid-19-Verstorbenen in Krankenhäusern abgestellt. Dieses liegt sehr nahe an der medianen Lebenserwartung (ca. 82 Jahre) in Deutschland und damit innerhalb der zu erwartenden entsprechenden Normalverteilung. Die mittlere Lebenserwartung in Deutschland wird aber wieder geschickt unterschlagen. Wenn also die Menschen an Covid-19 mit fast dem gleichen Altersmittelwert sterben wie die nicht an Covid-19 erkrankte Bevölkerung spricht dies nicht unbedingt für eine „hochgefährliche Erkrankung“.

Fazit: Wir erleben seit Anfang dieser angeblichen „Pandemie“ wie Menschen mit Zahlen getäuscht werden und ihnen ein schreckliches Szenario vorgespielt wird. Die Methoden, dies zu erreichen, sind vor allem geschickte Auslassungen und fehlende Bezugsgrößen. Die absolute Zahl wirkt sehr groß, was bei einer Bevölkerung von 83,5 Mio. Menschen und daraus abgeleiteten Gesamtzahlen  naturgemäß der Fall ist. Wenn man dann noch die Bezugsgröße unterschlägt, entstehen große Zahlen, die sich hervorragend für Propaganda missbrauchen lassen.

Die „Impfpflicht“ als schwerwiegender Eingriff in ein Grundrecht – Ziviler Widerstand als Gegenmittel?

Geht es bei der in Österreich, Deutschland und anderen Ländern eingeführten (bzw. der Androhung eine solche demnächst einzuführen) „Impflicht“ gegen SARS-CoV-2 letztlich um Gesundheit? Die Antwort auf diese rhetorische Frage können wir sehr kurz beantworten mit „NEIN, natürlich nicht!„.

Ginge es bei dem ganzen Brimborium wirklich um die Gesundheit, hätte man nicht jahrzehntelang das Gesundheitswesen ruiniert (also kaputt gespart), würde man nicht ganze Bevölkerungen mit einem permanenten psychischen Druck überziehen und die Menschen dadurch letztlich erst recht krank machen und man würde beispielsweise keine nutzlosen „Lockdowns“ verhängen, welche die Menschen mit Macht in die Deprivation (Isolation, Verzweiflung, Armut) treiben und besonders den Mittelstand ruinieren etc. etc. Die Folgen des Regierungshandeln machen die Menschen krank, nicht das Virus namens „SARS-CoV-2“. Dutzende Studien und Fachartikel beweisen es.

Die angesagte „Impfpflicht“ ist ein weiterer, aber signifikant entscheidender, Baustein mit dem ein autoritärer Staat versucht, seinen allumfassenden Machtanspruch zu manifestieren. Wer die Macht hat, in letzter Konsequenz über den Körper der Menschen zu entscheiden und das Staatsvolk durch Gesetze und Verordnungen in grundgesetzwidriger Weise (Art. 2: „Jeder hat das Recht auf körperliche Unversehrtheit“) zu nötigen, sich einer experimentellen genetischen Behandlung zu unterziehen, macht sie zu weitgehend entrechteten Objekten seines eigenen staatlichen Handelns. Besonders wenn klar ist, dass diese Spritzung mitnichten auch nur annähernd das Ziel einer Impfung erreichen kann, nämlich den Menschen mit einer hinreichend hohen Wahrscheinlichkeit vor der Erkrankung zu schützen.

Der Machtanspruch des autoritären Staates gegen den freien Willen des Einzelnen

So sieht dann also ultimative Macht aus. Die Korporalstrafen des Mittelalters sind zurück, wenn auch in anderem Gewand. Es wird heute wieder an den Pranger gestellt (wer am „Testzentrum“ anstehen muss, zeigt, dass er den „Stich“ verweigert und wird für die „woken“ Mitbürger zum Außenseiter oder gar zum Hassobjekt deklariert), wer nicht dem Diktat der „2G“-Doktrin entspricht, darf beliebig ausgegrenzt werden und man verweigert ihm vollständig die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, teilweise sogar die ärztliche Behandlung etc. Oder er wird, wie in Australien bereits praktiziert, in „Quarantänelagern“ interniert. Die Verhängung einer Art „Schutzhaft“ ist also wieder „en vogue“. Dabei lässt sich, wie bereits im totalitären Deutschland einer unsäglichen Vergangenheit üblich, mit dem Begriff „Schutz“ wirklich jeder menschenrechtswidrige Angriff auf das Individuum rechtfertigen.

Es wird seitens des Staatsapparates in seinem totalitären Anspruch knallhart, ohne Umschweife und in absolutem Widerspruch zu Menschenrechten Macht gegen den ehemals freien und selbstbestimmten Bürger (von Rousseau als „Citoyen“ bezeichnet) ausgeübt. Wir erleben die Wandlung des Menschen vom freien und selbstbestimmten Subjekt zum beliebig fremdbestimmbaren Objekt staatlichen Handelns.

Wer, wie der Autor dieses Essays, im Staatsdienst gestanden hat und erkennen „durfte“, wie perfide und schrittweise in den Schulen das rigorose „Corona“-Regime etabliert wurde, weiß, dass dies nur die Blaupause für den gesamten gesellschaftlichen Umbau war bzw. ist. Von der „Laufsteuerung“ mittels Gittern auf dem Schulhof (welche an die Käfighaltung von Hühnern erinnerte) über den schrittweise immer weiter verschärften Maskenzwang bis hin zu entwürdigenden Testritualen, mit denen sich Lehrer heute vor ihren Vorgesetzten einem selbst durchgeführten medizinischen Eingriff („Schnelltest“) unterziehen müssen, waren knapp eineinhalb Jahre ausreichend. Von den Massentestungen der Schüler im Unterricht einmal ganz zu schweigen. Diese sind nicht minder entwürdigend, u. a. weil sie den Schülern jede Form der Individualität und der persönlichen Sphäre rauben. Man sehe sich nur dieses bizarre Video an und erkenne, wie weit Schule mittlerweile von einer Bildungseinrichtung zu einem Dressurzirkus degeneriert ist. Für einen Lehrer mit humanistischen Idealen ist es ein vollkommenes Unding, sich an derartigen als „Dienstpflicht“ verordneten Handlungen zu beteiligen. Aber genau darum geht es eben: Den Menschen zum unbedingten Teil eines Kollektives zu machen und ihm seine Individualität konsequent zu nehmen. Das ist das Gegenteil von Humanismus wie ich ihn verstehe. Aber das Beamtenrecht mit der Möglichkeit, einen jedweden staatlich verordneten Unsinn als „Dienstpflicht“ zu deklarieren und das Ideal des Humanismus stehen eben auf ganz verschiedenen Seiten.

Wir finden uns also am Scheideweg: Wollen wir uns dem autoritären Staat mit allen daraus entstehenden Konsequenzen unterwerfen oder sind wir bereit, für unsere Freiheitsrechte einzustehen und auch (zumindest eine gewisse Zeit lang) unangenehme Begleiterscheinungen in Kauf zu nehmen? Denn das ist klar: Der autoritäre Staat wird sich derlei nicht gefallen lassen. Schließlich gefährdet jede Form von Widerstand seinen allumfassenden Machtanspruch. Eine allumfassenden Machtanspruch, der übrigens in einer Demokratie gar nicht vorgesehen ist.

Demokratie ist nämlich mitnichten eine „Diktatur der Mehrheit“ sondern die Akzeptanz, dass es in einer pluralistischen Gesellschaft auch abweichende Meinungen geben muss und dass Menschen das Recht haben, diesen zu folgen. Ein demokratischer Staat hat sich darauf zu beschränken, das Zusammenleben der Menschen in einer minimalistischen Art und Weise zu regeln und ihnen in freier Selbstverantwortung die Entscheidungen über ihr Leben zu überlassen. Dies beinhaltet auch, sich ggf. vor einer grassierenden Seuche eigenverantwortlich zu schützen. Wobei, das sei angemerkt, eine Infektion mit einer Sterberate im Bereich einer normalen Grippe schon von der Definition her keine „Seuche“ oder „Pandemie“ ist.

Ziviler Widerstand als konsequenter Akt der Nichtbefolgung

Der autoritäre Staat hat sich über das Vehikel des vermeintlichen Rechtsstaats ein Instrumentarium an Sanktionen gegeben und er wird diese, durch seine willigen Vollzieher in den Ämtern und Behörden, auch zur Anwendung bringen. Soviel darf als sicher gelten.

Ziviler Widerstand ist die aktive, gewaltlose Weigerung, das Diktat von Regierungen zu akzeptieren. Er lässt die Regierenden wissen, dass man sich ungerechtem Handeln in den Weg stellen wird und das Volk notfalls Gesetze übertreten wird.

Ziviler Ungehorsam verursacht Störungen und lenkt die Aufmerksamkeit auf sich, während er gleichzeitig eine Debatte mit dem Ziel erzwingt, grundlegende und fortschrittliche Veränderungen innerhalb unserer Gesellschaften und unserer Welt herbeizuführen.

https://rebellion.global/de/blog/2020/11/03/civil-disobedience-examples/

Für die Ausgestaltung des Zivilen Widerstands gibt es unendlich viele friedliche Möglichkeiten. Diese Form des Widerstands lebt vom Nicht-Mitmachen, von kreativen Störungen, von konsequenter täglicher Nichtbefolgung von unsinnigen Regeln, von plakativem Protest.

Der bereits vollzogenen Streiks z. B. in Österreich und der angedachte „Generalstreik“ sind ein derartiges Mittel, das zur Anwendung kommen kann. Sie entziehen dem System die Energie, die es braucht, um weiter gegen seine Bürger funktionieren zu können. Bereits Streikandrohungen oder die Botschaft, man würde kündigen, wenn die „Impfpflicht“ käme, zeigen Wirkung. So wurden in Kanada und New York entsprechende Verpflichtungen für Mitarbeiter im Gesundheitswesen wieder gestrichen, weil Massenkündigungen der Angestellten angedroht waren.

Krankmeldungen, ggf. länger dauernde, sind ebenfalls ein probates Mittel sich dem System zu entziehen. Denn es liegt auf der Hand, dass der seit über 20 Monaten anhaltende Psychodruck den Menschen vielfach so derartig zusetzt, dass sie ihrer Arbeit nicht nachgehen können. Wissenschaftliche Daten zeigen eine extreme Zunahme an psychischen Beschwerden bei allen Bevölkerungsschichten. Wenn derlei von den Regierungen sehenden Auges in Kauf genommen wird oder sogar beabsichtigt ist, denn eine im Dauerstress befindliche Bevölkerung ist leichter zu manipulieren, so muss dieses System eben auch die Konsequenzen tragen. Man mag sich über über die Rigorosität mit der Regierungen ihr Handeln durchdrücken nicht wundern. Es geht nicht mehr darum für den Menschen, das Land, die Wirtschaft (hier besonders den Mittelstand) das beste Ergebnis politischen Handelns zu erzielen, es geht darum, eine radikale Ideologie des Totalitarismus durchzusetzen. Dabei gibt es dann natürlich auch Verluste.

Demonstrationen, das Aufhängen von Transparenten, das Bepflastern des eigenen Fahrzeugs mit entsprechenden Botschaften etc. sind weitere Mittel, um Nichtkonsens mit dem Regierungshandeln zu artikulieren.

Der erfolgreiche Kampf der Schotten, Engländer und Waliser gegen die „Kopfsteuer“

Im Jahre 1987 sollte unter der damaligen Premierministerin Margaret „Maggie“ Thatcher in Großbritannien eine Kopfsteuer („Poll tax“) eingeführt werden. Diese sah vor, dass alle Menschen, unabhängig vom eigenen Einkommen, eine feste jährliche Abgabe zu bezahlen hätten. Der Widerstand, besonders in Schottland, dagegen war enorm. Der Protest beinhaltete Massendemonstrationen und aktiven gewaltlosen Widerstand gegen staatliche Zwangsmaßnahmen. So wurde z. B. den Steuereintreibern der Zugang zu Wohngebieten blockiert. Mehrere Millionen Menschen verweigerten die Zahlung, es war unmöglich, diese alle in irgendeiner Form zu sanktionieren. Die Eintreiber der Regierung konnten die Steuer nicht beibringen (angesichts auch der schieren Masse der Nichtzahler) und Gefängnisse hatten schlicht nicht die Kapazitäten, um die Zahlungsunwilligen in Beugehaft zu nehmen. Der gescheiterte Versuch, diese Steuer einzuführen, war die größte Niederlage einer britischen Regierung in den letzten Dekaden und „Maggie“ Thatcher trat dann irgendwann zurück. Ihr Nachfolger beendete danach den Versuch, eine „Poll tax“ zu erheben.

Die Verhinderung der „Poll tax“ als Vorbild gegen den Zwang zur „Impfung“?

Meines Erachtens haben wir hier ein Paradebeispiel vor uns, wie eine ihre Bürgerrechte wahrnehmende Bevölkerung, wenn sie nur geschlossen auftritt, sich gegen staatliche Repression wehren und ihre Freiheit zurück erlangen kann. Es scheiterte in Großbritannien bereits an der Vollziehbarkeit des Gesetzes bzw. seiner Sanktionen. Und ein Gesetz, das nicht durchsetzbar ist, ist wirkungslos.

Wer sich dem in Deutschland drohenden Impfzwang widersetzt, wird eine Ordnungswidrigkeit begehen. Wird er deswegen mit einem Bußgeld belegt, steht als letztes Mittel zur Beitreibung dieses Bußgeldes auch eine Beugehaft als Sanktion zur Verfügung. Und diese könnte problematisch werden.

In Deutschland gibt es derzeit rund 52.000 Haftplätze, diese sind durch ca. 67.000 Insassen belegt. Die Gefängnisse sind also jetzt bereits zu einem Fünftel überbelegt. Wenn man nun nur für die Inhaftierung von „Impfverweigerern“ für die Dauer nur eines Monats nochmal max. 1000 Haftplätze freimachen oder neu schaffen würde, wären dies bei 24.000.000 Menschen und je 6 Wochen Zeitdauer (die max. Länge der Beugehaft) 0,00417%, die man gleichzeitig inhaftieren könnte. Im Jahr wären das etwas weniger als 9000 Menschen. Um alle heute lebenden „Impfverweigerer“ einmal zu inhaftieren, bräuchte man über 2500 Jahre. Man sieht, dass der autoritäre Staat hier ganz schnell an die Grenze des Machbaren kommt. Von den ganzen Nachkommen mal ganz abgesehen. Wie es in der Ex-„DDR“ üblich war, dem Kind bei Geburt bereits den „Trabbi“ zu reservieren, dürfte dann heute die Reservierung des Haftplatzes für den Neugeborenen anstehen.

Ebensolches gilt übrigens für die Zwangsvollstreckung von Bußgeldern. Um von 24 Millionen Menschen ein Bußgeld einzutreiben, das dann natürlich nicht bezahlt wird und das bereits ab diesem Punkt einen riesigen bürokratischen Aufwand verursachen wird, kommt das System sehr schnell an seine Grenzen. Denn Bescheide müssen ausgestellt werden, Widerspruchsbescheide müssen abgefasst und bearbeitet werden (auch wenn sie aus Standardtexten bestehen) und die anschließenden Gerichtsverfahren könnten das gesamte Justizsystem vollständig zum Erliegen bringen. Alleine mehrere Dutzend Millionen Menschen durch den Justizapparat zu schleusen dürfte eine nicht zu bewältigende Aufgabe sein.

Und auch für den Fall, dass Zwangspfändungen angeordnet werden, sieht es ähnlich aus. 24.000.000 säumigen Zahlern einen Besuch der Gerichtsvollziehers angedeihen zu lassen, ist vollkommen unmöglich. Wenn derzeit 4.200 Gerichtsvollzieher in Deutschland nichts mehr anderes täten, als auch nur 5 „Impfverweigerern“ pro Tag „auf die die Bude“ zu rücken, würde das bei 200 Arbeitstagen im Jahr fast 6 Jahre dauern. Wodurch dann alle anderen Fälle einfach liegen blieben. Zudem gegen solche Zwangsmaßnahmen natürlich auch der Rechtsweg beschritten werden kann. Was wiederum Kräfte bindet. Man könnte durch die Zahl der dann anhängigen Verfahren vermutlich das deutsche Justizsystem komplett zum Erliegen bringen.

Den „Impfzwang“ durchzusetzen, wird also an den praktischen Möglichkeiten des absolutistischen Staates scheitern. Also bleiben wir ganz entspannt und lehnen uns zurück. Wenn freie und selbstbestimmte Bürger (also „Citoyens“ im Rousseauschen Sinne) nicht mit einem autoritären Staat kooperieren, haben sie mehr Macht als sie sich auf den ersten Gedanken träumen lassen. Diese Macht müssen wir nutzen. Der absolutistische König Ludwig XIV sagte „L’état c’est moi“ („Der Staat bin ich!“), der Citoyen sagt „L’état c’est nous!“ („Der Staat sind wir!“). Für die Freiheit, die Selbstbestimmung und die Menschlichkeit. Denn letztlich werden alle profitieren, wenn wir den Staat wieder auf die Füße der Demokratie stellen und den Regierungen zeigen, dass ihre Werte nicht die unsrigen sind. Nur eine freie Gesellschaftsordnung, so wie sie uns das Grundgesetz bis zu seiner weitgehenden Außerkraftsetzung gegeben hatte, kann eine gute und menschenwürdige sein. Und genau deswegen ist im Grundgesetz der Artikel 20-4 enthalten. Wir müssen ihn jetzt zur Anwendung bringen, denn „andere Abhilfe“ ist ganz offensichtlich nicht mehr möglich.

 

 

Neue Daten: „Geimpfte“ sind ebenso ansteckend wie „Ungeimpfte“

Im renommierten Medizinjournal „The Lancet“ erschien eine Studie, welche sich mit der Wahrscheinlichkeit befasst, dass eine Person mit einem „Impfdurchbruch“ das SARS-CoV-2-Virus an andere Personen weitergeben kann. Es sei daran erinnert, das sog. „Impfdurchbrüche“ seit Monaten in großer Zahl berichtet werden.

Bei der Studie von Singanayagam, Hakki et al. wurde festgestellt, dass „geimpfte“ aber infizierte Personen als Virusüberträger ähnlich effektiv sind wie „Ungeimpfte“.

Es wurden 602 im und außerhalb des eigenen Haushalts lebende geimpfte Kontaktpersonen von 471 Corona-Infizierten einbezogen. Dabei wurden letztlich dann 231 Kontaktpersonen von 162 erwiesenen „Delta-Fällen“ gezielt untersucht. Sie mussten über einen Zeitraum von 20 Tagen Abstrichproben der oberen Atemwege entnehmen. Diese wurden von den Wissenschaftlern auf die Viruslast hin überprüft. Die vollständig geimpften Personen wurden auf die sog. „Delta-Variante“ untersucht und dann mit ungeimpfter Personen mit Delta- und  Alpha- und Prä-Alpha-Infektion (durchgemachte Infektion) verglichen.

Dabei trat hervor, dass „geimpfte“ Personen mit einer identischen Spitzenviruslast aufwarten können wie „Ungeimpfte“.

Interpretation: Das „Narrativ“ vom Fremdschutz der mRNA-Spritze und damit jede Begründung für eine Zwangsimpfung dürfte damit vom Tisch sein.