Wer hat Angst vorm weißen Hemd?

Das Handeln der politisch (Un)Verantwortlichen in Deutschland ist in den letzten Jahren hauptsächlich von zwei Krankheitsbildern geprägt: Psychopathie und Paranoia. Über die Psychopathen in den Entscheidungsgremien dieser Republik hatten wir auf diesen Seiten bereits ausführlich referiert, wenden wir uns also dem nächsten Themenkomplex zu: Den Paranoiden.

Die Bezeichnung „Paranoia“ umfasst eine Reihe an Gedanken und Wahrnehmungen. Dazu gehören Phänomene wie das Gefühl bedroht zu werden, Verfolgungswahn oder sogar schwerwiegende psychotische Zustände. Paranoia ist das häufigste Symptom, das im Rahmen einer Psychose auftritt.

(Quelle)

Ein Gefühl der Bedrohung kommt für die Machthaber des herrschenden Regimes in Deutschland nun bereits auf, wenn sie Menschen in weißen Hemden sehen.  Ein schlimmes Krankheitsbild…

(Quelle)

Kurzzusammenfassung des Artikels:

In der tiefen pfälzischen Provinz, namentlich der Stadt Landau/Pfalz, soll am 11 Juni diesen Jahres in der Innenstadt eine Veranstaltung stattfinden, ein sog. „Kindertag“. Das „Problem“: Es haben sich auch einige Leute angesagt, welche zur selben Zeit am selben Ort eine Demonstration gegen den allfälligen politischen Irrsinn abhalten wollen. Nun leben wir aber im „besten Deutschland, das wir je hatten“ und da geht derlei gar nicht. Protest ist dann in Ordnung, wenn es gegen vermeintlichen Rassismus geht („Black lives matter“), gegen eine postulierte Klimakatastrophe, deren physikalische Grundannahme („Treibhauseffekt“) bis heute nicht beweisen werden konnte etc. etc.

Die Bandbreite dessen, gegen was man heute öffentlich protestieren darf, ist bekanntermaßen einigermaßen verengt und folgt den Regeln der neuen Staatsreligion, des sog. „Wokeismus“. Eine öffentliche Artikulation gegen die Außerkraftsetzung von Grundrechten, gegen Einschränkungen der persönlichen Freiheit oder gegen eine Zwangsteilnahme an einem genetischen Massenexperiment (fälschlicherweise als „Impfung“ bezeichnet) verlässt diese seitens der Obrigkeit zugestandenen Bandbreite eindeutig. Und da sah sich die Stadt Landau eben zum Handeln aufgefordert:

Oberbürgermeister Thomas Hirsch und Ordnungsdezernent Lukas Hartmann verurteilen die Geschehnisse in Hambach aufs Schärfste und machen deutlich, dass sich das in Landau nicht wiederholen darf. (ebd.)

Da bin ich mit den beiden Herren ausnahmsweise einer Meinung. Die Demokratieheuchelei bei der unwürdigen Veranstaltung in Hambach, welche durch Repräsentanten der Altparteien und des Establishments an den Tag gelegt wurde, ist indiskutabel (siehe den Artikel „Die verhöhnte Demokratie“ auf dieser Seite)!

Spaß beiseite. Das meinten die Herren natürlich nicht. Aber was meinten sie dann, wenn sie über „Geschehnisse“ berichten? Denn es gab dort keine „Geschehnisse“. Die einzige mir bekannte Ungeheuerlich ging von eben diesen Repräsentanten des autoritären Staates aus (auch bekannt als „Das beste Deutschland bla-bla-bla…“), welcher mal wieder beliebte, die Zähne zu zeigen und Menschen, die sich durch weiße Kleidung als Angehörige einer bürgerlich-konservativen Protestbewegung zu erkennen gaben, an der Ausübung ihrer politischen Rechte auf Artikulation und Partizipation hinderte. Der autoritäre Staat ist der eigentliche Skandal, die medial publizierte Falschdarstellung der Stadt Landau (bzw. ihrer hohen Repräsentanten) ebenso. Nicht die Tatsache, dass Menschen, die weiße Hemden tragen, gegen die Regierung protestieren.

Die Politiker des Parteienstaates, die sich dieses Land zur Beute gemacht haben, leben in ständiger Angst, ja nachgerade in einer schweren Paranoia, vor dem immer stärker werdenden Protest, dessen erste Ursache der „Corona“-Irrsinn war und der sich nun gegen den weiteren politischen Zerstörungshandlungen der Regierungen in diesem Land richtet. Als Beispiel seien genannt: Die exorbitante Inflation, u. a. ausgelöst durch eine seit Jahrzehnte praktizierte Politik des lockeren Geldes der EZB in Verbindung mit der Störung der Lieferketten durch den Wahnsinn der „Corona“-Maßnahmen und andere Ursachen mehr. Oder dagegen, dass der autoritäre Staat seine Bürger immer stärker ausplündert um den gesamten politischen Wahnsinn noch finanzieren zu können. Oder dagegen, dass die Kriminalität in diesem Land immer weiter ausufert und mittlerweile erhebliche Probleme der inneren Sicherheit zu konstatieren sind, welche insbesondere durch die massive Zuwanderung von Menschen aus fremden Kulturkreisen ausgelöst werden. Weitere mögliche Gründe für Bürgerprotest zu erwähnen, spare ich mir an dieser Stelle. Es sind schlicht zu viele.

Diffamierung des politischen Gegners als letztes Mittel

Was tut man also, wenn man politisch versagt hat und einem das Versagen durch den nachhaltigen Bürgerprotest nun verdeutlicht wird? Einfachste Lösung: Man keult gegen jene, die zu protestieren sich erdreisten. Denn Protest ist für die modernen Sonnenkönige des Parteienstaates nichts anderes als schnöde Majestätsbeleidigung. Ihr großes Mundwerk und ihre Fähigkeit sich zu vernetzen (also andere für ihre Ziele einzuspannen) hat sie auf ihren Thron gehievt. Und nun kommen diese einfachen Bürger und stänkern gegen den König und seine Herrschaftsausübung. Unerhört! Aber anstatt den Protest nun endlich mal ernst zu nehmen werden die Protestierer diffamiert. Welch Dummheit, welch geistiger Niedergang!

Leute wie der Landauer OB Hirsch und seine Adjutanten wissen im Grunde, dass sie, die angebliche politische „Elite“, vollkommen abgewirtschaftet haben. Da muss der polititische Gegner diffamiert werden, die Schmähung des Andersdenkenden ist die ultima ratio des geistig etwas zu kurz gekommen sozialistischen Apparatschiks. Wir kenne das aus der ehemaligen „DDR“. Und so tröten auch andere Sozialisten in das gleiche Horn und drehen sogar noch mal die Lautstärke hoch:

Innenminister Roger Lewentz hatte die Weißhemden gegenüber der RHEINPFALZ als Antidemokraten bezeichnet und die angekündigten Demos in Landau erwähnt. (ebd.)

Lewentz, der Vollversager des Ahrtals, auf dessen Konto mehr als 100 Tote bei der schrecklichen Flutkatastrophe des letzten Jahren gehen, ist ein typischer Karrierist. Die Filzpartei SPD hat ihn in Rheinland-Pfalz nach oben gespült und nun ist er eben da. Seine Fachkompetenz approximiert gegen Null, er ist zuvorderst Parteisoldat.

In seiner abseitigen und hetzerischen Interpretation des Begriffes „Demokratie“ bzw. „Demokrat“ geht dieser linke Politiker sogar soweit, Menschen jede demokratische Legitimation abzusprechen („Antidemokraten“), wenn sie es wagen sollten, gegen die Regierung zu protestieren. Die dümmliche Arroganz hinter dieser Geisteshaltung verursacht ein Unwohlsein in der Magengegend was häufig zu einem bekannten, sehr eruptiven Ergebnis (vulgo „kotzen“) führt.

Im Umkehrschluss  lässt diese unsägliche Äußerung eines typischen Vertreters des intellektuell defizitären Linksstaates  die Vermutung zu, dass die Bezeichnung „Demokrat“ nur für jene anzuwenden sei, die mit der Regierung 100% konform gehen. Anders formuliert: Regierungskritiker sind nach der Interpretation von Lewentz per se Feinde der Demokratie. „Demokraten“ hingegen sind immer zustimmend zur Regierung und stützen diese bedingungslos. Affirmation wird Staatsdoktrin. Auf diese perverse Neubelegung de Begriffes „Demokrat“ muss man erstmal kommen. Hier stellt sich klar die Frage nach dem Geisteszustand dieses Herrn. Allerdings kommt Lewentz, wenn ich mich recht erinnere, aus der Verwaltung und dort sind bekanntlich nicht die unbedingten Geistesgrößen zu finden.

Endspiel?

Wir erleben hier das Endspiel eines durch und durch korrupten Systems aus Versagern, Ideologen und fallweise Psychopathen. Eine sehr unangenehme Erkenntnis ist diesen Leuten allerdings nicht verborgen geblieben. Sie haben, um mit Giovanni Trappatoni zu reden, „Flasche leer“, sie wissen das im Grunde auch und sie werden sich nicht ewig halten können. Mit jedem Tag, an dem die Menschen in diesem Land weiter entweder durch irgendwelche „Maßnahmen“ gegen eine nicht existierende „Pandemie“ drangsaliert werden, jeder Tag, an dem sich ihre Lebensbedingungen verschlechtern, jeder Tag, an dem sie von den Machthabern auch noch verhöhnt werden, jeder dieser Tage bringt das Ende dieses Kartells von Ungebildeten, Größenwahnsinnigen, Schwätzern und den zweifelsohne in dieser Riege auch zu findenden Kriminellen näher. Leider ist es bis jetzt nur in Teilen von Ostdeutschland gelungen, Alternativparteien wie die AfD oder die Freien Sachsen nennenswert politisch zu positionieren.

Nun regiert also die nackte Angst. Die Angst vor dem Protest, der immer stärker werden wird. Das weiße Hemd scheint sich (analog zu den Gilets jaunes, den Gelbwesten, in Frankreich) zu einem Protestsymbol zu entwickeln, welches der herrschenden Pseudoelite Angst macht und sie daran erinnert, dass ein stetig wachsender Anteil der Bevölkerung mit der „woken“ Politik überhaupt nicht einverstanden ist. Und dass möglicherweise Machtverlust droht, was der GAU („größter anzunehmender Unfall“) für Politiker wäre, die außer dem Abhalten von mehr oder weniger ebenso lauten wie dummen Reden nichts Nennenswertes gelernt haben und daher außerhalb der Politik, den Lobbyverbänden oder bestimmter „NGOs“ nicht zu vermitteln wären. Also, wer hat Angst vor dem weißen Hemd?

 

6 Kommentare zu „Wer hat Angst vorm weißen Hemd?

  1. Jahrzehntelang war man daran gewöhnt, dass der Bürger nichts mitkriegt, im Tiefschlaf aka Delirium weilt. Das hat sich geändert, und zwar relativ radikal. Plötzlich melden jene Mitsprache an, die zwar laut Grundgesetz der Machthaber sind, in der Praxis jedoch mehr und mehr abgemeldet und letztlich Statisten sind.

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    1. Plötzlich melden jene Mitsprache an, die zwar laut Grundgesetz der Machthaber sind, in der Praxis jedoch mehr und mehr abgemeldet und letztlich Statisten sind.

      Besonders perfide ist, wie man dann mit Menschen umgeht, die ihr Recht auf Mitsprache einfordern. Beispiel: Die links-sozialistische Partei- und Staatsführung (SPD, GRÜN*INNEN_Xe, FDP) hier in RLP macht seit Jahren einen auf „Demokratiestärkung“. Wenn sich die Bürger aber einbringen wollen und z. B. für ihre Rechte auf die Straße gehen, diffamieren die gleichen Sozialisten und Kommunisten, die gerade eben noch vehement „Demokratiestärkung“ forderten, diese demokratisch handelnden Bürger als „Antidemokraten“, „rechtsextrem,“ Verschwörungstheoretiker“ und ggf. auch als „Nazis“. Jeder politische Diskurs wird von diesen vollkommen inkompetenten und lediglich durch eine linke krude Ideologie (aus den primären Komponenten Genderwahn, Multikulti-Irrsinn und Umverteilung) geleiteten Damen und Herren in ihren gut dotierten Pöstchen gnadenlos blockiert. Was sicher auch damit zu tun, dass diese Akteure natürlich wissen, dass sie Totalversager sind, rein gar nichts zu Stande bringen und daher versuchen müssen, eben diese Erkenntnis nicht in die Breite durchdringen zu lassen. Man kann sich eigentlich nur noch angewidert abwenden.

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      1. Nun, diese Clique war ganz einfach viel zu lange unter sich. Weder versteht die die Sprache der „einfachen Bürger“, noch deren Ausdrucksweise, Verhalten und >Beweggründe, noch deren Motivation. Besonders Berufspolitiker sind Handlanger und verstehen ihren „Job“ keineswegs als Volksvertreter, sondern persönliche Karriereleiter. Der gnadenlos propagierte und geförderte Egoismus trifft dort auf besonders offene Arme.. Des weiteren will man dort keine Konkurrenz und schon dreimal nicht will man, dass andere Einblick in interne Abläufe und Machenschaften haben. Das Volk stört dabei letztendlich nur. Das war solange OK, wie Auseichmöglichkeiten in der „freien Wirtschaft“ bestanden, so dass Politik eben nur eine mögliche Einkommens- und Selbstverwirklichungsquelle war.
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        Da sich die Wohlstandsschere weit geöffnet hat und die Leute merken, dass „die da oben“ nichts für sie tun, engagieren sie sich wieder selbst oder artikulieren zumindest den Willen zur Mitbestimmung. Darauf ist das System aber gar nicht (mehr) eingerichtet. Selbstverständlich, das muss man auch zugeben, weil es bisher so bequem war und keine Notwendigkeit bestand, seinen Arsch aus dem Sessel zu heben. Seit Corona ist das allerdings weithin lebenswichtig geworden.
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        Dass es jetzt Krach zwischen Berufspolitikern und dem Bürger von der Straße gibt, liegt auf der Hand. „Die Politik“ wurde nicht kontrolliert, weil es den allermeisten zu gut ging. Das zeitigt Trägheit und Faulheit. Die Politik hat sich in die Rolle von Mami und Papi hineingelebt, indem sie dem [minderjährigen, unmündigen] „Kind Bürger“ Vorgaben macht, wie das Eltern tun. Jetzt sind die Unmündigen erwachsen und überraschen die Eltern mit einem eigenen Willen.
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        Die politische Nachkriegsordnung in Deutschland bzw. der BRD baute ja auf der Grundannahme auf, die Deutschen zu vollwertigen Menschen umzuerziehen, auf dass sie ihre Geschicke selbst in die Hand nehmen können. Das war jedenfalls der offizielle Grund für parlamentarische und eben keine direkte Demokratie, da man die Deutschen dafür für nicht reif da unberechenbar hielt. Mittlerweile sind die Deutschen so berechenbar wie ein Taschenrechner.
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        Das alles hat dazu geführt, dass die politische Klasse sich als einzige legitime Gestalter (mist-)versteht, von dem der Rest der Gesellschaft Befehle in Form von Gesetzen etc. erhält. Wenn die Politiker geistige Überflieger wären, würde man dagegen vermutlich auch wenig einwenden. Da aber Gegenstand der Politik zunehmend der Betrug, die Verarsche und Schädigung derer außerhalb von mit Politik Betrauter mutiert und dem gemäß zum Selbstbedienungsladen mit Ausschlussmentalität, Allmachtsphantasien und Götterallüren geworden ist, treffen zwei unvereinbare Realitäten aufeinander. Dies umso mehr, als „die Politik“ vom Kapital gekapert wurde und ausschließlich dessen Interessen dient, ergo zur Waffe gegen diejenigen wurde, denen sie eigentlich dienen soll.
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        Es gäbe sehr viel zu diesem Thema zu sagen, sprengt aber den Rahmen eines Kommentars oder Blogs…

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  2. Bei solchen Zuständen hilft wirklich nur noch inneres Durchladen: https://reitschuster.de/post/sexismus-oder-kompliment/
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    Besonders unverschämt, wer sich alles erdreistet, seinen Senf dazu absondern zu müssen. Ich sehe den Teufel darüber grinsen es geschafft zu haben, dass sich die real existierenden Geschlechter gegenseitig an die Gurgel gehen. Es soll Chaos geben, überall, jederzeit, Armageddon ist gewünscht. Schon klingen die Schallmaien der Apokalypse.

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